//
//
  • Freizeit
  • Aktivitäten
  • Stadtleben
  • Essen & Trinken
Tipps für Pilzsammler in Leipzig

5 neue Orte in und um Leipzig zum Pilze sammeln

© jarmoluk auf Pixabay

Der Sommer ist vorbei und der goldene Herbst kündigt sich an. Jetzt ist die Zeit, die angenehm frischen Tage zu nutzen, raus in die Natur zu gehen und den Blick gemeinsam mit den fallenden Blättern zum Boden zu richten. Denn dort lassen sich so einige Schätze entdecken: Von Steinpilzen, Maronen und Champignons über Rotkappen und Pfifferlinge bis hin zu verschiedenen Röhrlingen ist in und rund um Leipzig einiges zu finden.

Pilze sammeln in Leipzig & Umgebung

Wer seinen Tag gemütlich mit dem Suchen und Sammeln von Pilzen verbringen möchte, hat in der Region jede Menge Möglichkeiten. Für jeden Geschmack findet sich ein passender Wald – und wer unsere 5 besten Orte zum Pilzesammeln in Leipzig und Region bereits ausprobiert hat, bekommt hier noch ein paar weitere schöne Ausflugsziele.

 

Colditzer Forst

Circa 45 Minuten von Leipzig entfernt befindet sich dieser große Wald. Colditz gehört zum Landkreis Leipzig. Die Fahrt lohnt sich, auch wenn der Wald, wie beinah überall, in den vergangenen Jahren gelitten hat. Überall verteilt gibt es kleine Parkmöglichkeiten, so dass die Besucher sich gut im Wald verteilen. Es lohnt sich, tief in den Wald hineinzulaufen, wenn man Pilze sucht und in den Genuss eines stundenlangen Spaziergangs kommen möchte. Eins der Ausflugsziele ist der Jägerstein, eine Waldhütte, und das davor stehende, kleine Denkmal. Essen und Kaffee trinken kann man im Waldhaus auf der Lausicker Straße.
Parken: Waldparkplatz Colditz oder Cottaplatz Colditzer Forst 

 

Oberholz

Dieser Wald besticht für Kinder vor allem durch seinen wunderschönen Waldspielplatz und die S-Bahn, die regelmäßig fährt und wegen der man an der Schranke warten muss. Auf der anderen Seite des Waldes gibt es Damwild, einen Lehrpfad und einen botanischen Garten. An den Wochenenden und Feiertagen ist ordentlich was los auf den Waldwegen, nur wochentags herrscht Ruhe und meditative Stille. Richtig gemütlich wird es im Spätherbst und Winter, wenn man nach dem Spaziergang ausgekühlt eine heiße Schokolade in der Büffeltränke bestellt und dabei ins prasselnde, warme Kaminfeuer starrt.
Parken: Rudolf-Breitscheid-Straße oder Mühlweg 

 

Bienitzer Wald

In Burghausen hinter dem Gewerbegebiet, am Elster-Saale-Kanal liegt der Bienitzer Wald. Der Bienitz selbst ist ein flacher Hügel und der Westhang steht sogar unter Naturschutz. Aus der jüngeren Steinzeit befinden sich hier einige Hügelgräber, vielleicht sogar die ältesten in Nordwestsachsen. Sie sind Denkmäler längst vergangener Tage. Genauso wie die Reste einer sorbischen Wallanlage, auch „Schwedenschanze“ genannt, denn sie wurde im Dreißigjährigen Krieg zeitweilig von den Schweden genutzt. Auch einen Lehrpfad mit Informationen gibt es. 
Parken: Bienitzstraße oder Dölziger Straße

 

Leipziger Auwald

Im Leipziger Norden befindet sich mit dem Auwald eines der bekanntesten und eindrucksvollsten Waldgebiete Deutschlands. Auf rund 2.500 Hektar wurden mehr als 800 verschiedene Pilzarten nachgewiesen. Wer hier auf Pilzsuche gehen möchte, sollte allerdings beachten, dass große Teile des Auwaldes unter Naturschutz stehen. In Gebieten wie der Burgaue, dem Elster-Pleiße-Auwald, der Lehmlache Lauer und der Luppeaue ist das Pflücken oder Mitnehmen von Pflanzen und Pilzen daher verboten. Auch außerhalb der Kernzonen sollten die Wege nicht verlassen werden, um das empfindliche Ökosystem zu schützen. Wer sich an die Regeln hält, kann mit etwas Glück trotzdem Maronen, Rotkappen und Steinpilze entdecken.
Parken: Am besten einen Parkplatz in der Stadt suchen und zu Fuß in den Auwald laufen – direkte Parkmöglichkeiten gibt es nicht

 

"Küchenholz" Volkspark Kleinzschocher

Dieser Ort gilt als einheimischer Geheimtipp: Unmittelbar an der Antonienstraße, im Stadtteil Schleußig, befindet sich der Eingang zum Volkspark Kleinzschocher, der umgangssprachlich auch Küchenholz genannt wird. Wer hier in der 70 Hektar großen Parkanlage, inklusive angrenzender Waldgebiete, sammeln möchte, darf Pilze in kleinen Mengen für den Eigenbedarf mitnehmen. Geschützte Pilzarten bleiben dabei natürlich stehen. Das Gebiet eignet sich außerdem gut für einen ausgedehnten Herbstspaziergang. Wer mit der Tram kommt, kann über die Haltestellen in der Umgebung bequem zum Park gelangen.
Parken: Parkplatz an der Antonienstraße 8

Weitere Plätze zum Pilzesuchen findet ihr in unserem Teil 1

« zurück
zur aktuellen Ausgabe