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Fußball-Europameisterschaft auch in Leipzig

Wichtige Fakten zur Fußball-EM in Deutschland

Pokal mit der Trophäe auf dem City-Hochhaus und Blick über die Stadt Leipzig © © UEFA via Getty

Ein neues Sommermärchen? Seit dem 14. Juni wird die Fußball-EM in Deutschland gespielt. Leipzig ist ebenfalls Austragungsort. Um im Small Talk auftrumpfen zu können, hier einige wissenswerte Fakten zur Europameisterschaft:

Ein Bär namens Albärt

Seit der Europameisterschaft 1980 hat jede EM ein Maskottchen. Dieses Jahr dabei: Albärt, ein Teddy im bunten Fußballtrikot mit der Nummer 24 (für das Austragungsjahr) und blauen Shorts. Letzteres ist wichtig – schließlich wurde 2006 über das WM-Maskottchen Goleo vor allem deshalb gerungen, weil er keine Hose anhatte. Über den Namen wurde unter Fußballfans abgestimmt, er setzte sich gegen Bärnardo, Bärnheart und Herzi von Bär durch.

Der Traum: ein viertes Mal Europameister

1980 durften die Jungs der Deutschen National-Elf den Titel zum zweiten Mal nach 1972 feiern. Horst Hrubesch köpfte die Mannschaft gegen Belgien zum Sieg. Bislang war Deutschland dreimal Europameister: 1972, 1980 und 1996. Das ist ja alles schon eine Weile her – ein frischer Titel würde sich in der Reihe natürlich gut machen.
Der bundesdeutschen Fußballnationalmannschaft ist es als einziger gelungen, sich seit 1972 für alle EM-Endrunden zu qualifizieren. Sie ist damit das Team mit den meisten Teilnahmen. Apropos Teilnahme: Als Mannschaft des Gastgeberlandes sind unsere Jungs für die UEFA EURO 2024 automatisch qualifiziert. Das Eröffnungsspiel wurde am 14. Juni in München gegen Schottland ausgetragen.

Nachhaltig, divers und weltoffen

Der europäische Fußballverband plant die nachhaltigste Fußball-EM aller Zeiten. Damit die EM ein „Vorbild für globale Veranstaltungen dieser Art“ werden kann, hat die UEFA ein umfangreiches Strategiepapier vorgelegt. Unter anderem soll in allen Stadien auch vegane und vegetarische Kost angeboten, die Dauer der Flutlichtbeleuchtung vor und nach den Spielen verkürzt und eine klimaschonende Anreise zu den Spielstätten attraktiv gemacht werden. Weitere Maßnahmen: die Einrichtung von geschlechtsneutralen Toiletten in allen Stadien, Meldestellen zur Bekämpfung aller Formen von Diskriminierung und die Förderung von Diversität und Inklusion bei der Einstellung von Arbeitskräften und Freiwilligen für die EM.

Das Finalspiel? Natürlich im größten Stadion 

Das kleinste Stadion der UEFA EURO 2024 steht in Leipzig: In der Red Bull Arena (so der offizielle Name außerhalb der Europameisterschaft) warten 40.000 überdachte Sitzplätze auf die Fans. Ins Olympiastadion Berlin passen dagegen fast doppelt so viele Menschen – 71.000 Fußballbegeisterte können beim Finale am 14. Juli ihren Mannschaften zujubeln. Weitere Spielstätten: Köln, Gelsenkirchen, Hamburg, München, Frankfurt, Dortmund, Düsseldorf und Stuttgart.

Mehr Infos zur EM in Leipzig und den teilnehmenden Nationen gibt´s hier

Wirbel um das Trikot der Nationalmannschaft

Selten gab es im Vorfeld so viele Diskussionen um das Auswärtstrikot der deutschen Nationalmannschaft. Erst war es der neue Farbton (rosa-lila), dann eine Zahl: Weil das Design der 44 an Nazirunen erinnerte, nahm Ausrüster Adidas die Fan-Trikots mit dieser Nummer aus dem Programm. Wirtschaftlich beschert das Jersey dem Ausrüster ein Rekord-Ergebnis.

Hier wohnen die Teams! 

Die Nationalteams sind in ganz Deutschland untergebracht, auch in kleineren Orten. Zum Beispiel steigt das englische Team im 7.000-Einwohner-Ort Blankenhain in Thüringen ab, das portugiesische im beschaulichen Marienfeld (Harsewinkel) in Nordrhein-Westfalen. Die Niederländer werden im niedersächsischen Wolfsburg wohnen, die Spanier im Baden-Württembergischen Donaueschingen. Und die deutsche Nationalmannschaft? Die wird in Herzogenaurach in Bayern zu sehen sein – auf dem Homeground von Ausrüster Adidas.

Liebe geht durch den Ball

„Fußballliebe“ – so lautet der offizielle Name des UEFA EURO 2024-Balls von Adidas. Er ist durch die Verwendung von mehr Biomaterialien nicht nur nachhaltiger als seine Vorgänger, sondern auch technisch auf dem neuesten Stand: Der Ball verfügt über einen Chip, mit dem seine Bewegungen und Positionen genauer getrackt und die Daten an das Schiedsrichterteam gesendet werden können. Diese „Connected Ball Technology“ wird zum ersten Mal bei einer EM-Runde eingesetzt. 

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