Schon im 12. Jahrhundert entstand auf dem eiszeitlichen Hügel von Thekla eine kleine romanische Feldsteinkirche. Ihre Mauern dienten einst nicht nur dem Gebet, sondern auch dem Schutz der Dorfbewohner – die Kirche war Wehr- und Zufluchtsort zugleich.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie stark beschädigt, später mehrfach umgebaut und erweitert. Als während der Völkerschlacht 1813 der schwedische Kronprinz Bernadotte von hier aus das Kampfgeschehen beobachtete, wurde der Kirchberg auch zum historischen Schauplatz: Drei französische Kanonenkugeln im Turm erinnern bis heute daran.



