Der Ursprung des Königshauses reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Sein heutiges Erscheinungsbild mit barocker Fassade verdankt es dem Umbau im Jahr 1706/1707, der im Auftrag des Kaufmanns Andreas Dietrich Apel stattfand.
Im 18. Jahrhundert nutzten sächsische Kurfürsten und Könige das Haus als repräsentatives Gästequartier. Bedeutende Persönlichkeiten wie August der Starke, der russische Zar Peter der Große und Napoleon Bonaparte logierten bei ihren Aufenthalten in Leipzig im Königshaus. Solche Aufenthalte machten das Gebäude zu einem Schauplatz europäischer Begegnungen und Ausdruck städtischer Gastfreundschaft.



