Mit ihrer Raumhöhe von 16 Metern sieht die Terrasse im zweiten Stock des Museums so aus, als wäre sie extra für diese Ausstellung konzipiert: Acht Raketen stehen lose gruppiert im Raum wie in einem Hangar. „So konnte Sylvie Fleury ihre Arbeiten noch nie präsentieren“, sagt Kuratorin Jenny Graser über die Schweizer Objektkünstlerin, die seit den 1990er-Jahren ihre Serie „First Spaceship on Venus“ entwickelt, inspiriert vom DEFA-Film „Der schweigende Stern“ von 1960.
Das Besondere an Fleurys Raketen: Drei von ihnen tragen weißes Fell. Damit entsteht ein spielerischer Widerspruch zu Assoziationen wie Pioniergeist, Fortschrittsglaube und Hochtechnologie, die sonst mit Raketen verbunden sind.


