Die Wurzeln der Leipziger Buchmesse reichen bis ins 17. Jahrhundert. Durch seine zentrale Lage im deutschsprachigen Raum wurde Leipzig zu einem wichtigen Treffpunkt des Buchhandels. Bereits 1632 wurden hier mehr Bücher präsentiert als in Frankfurt. Das zeigt ihre frühe Bedeutung.
Im 20. Jahrhundert spielte die Leipziger Buchmesse eine Rolle im ost-westdeutschen Kulturdialog. In der DDR trafen hier Publikationen aus Ost und West aufeinander. Auch in politisch angespannten Zeiten blieb sie ein Ort des Austauschs zwischen Verlagen, Autoren und Lesern. Viele nutzten die Messe, um Kontakte über Grenzen hinweg zu pflegen und Neuerscheinungen kennenzulernen.



