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Urbane Kunst in Leipzig

Leipzigs Street Art: Sehenswerte Spots in Plagwitz

Kunstmuseen und Galerien sind leider momentan geschlossen. Das ist jedoch kein Grund auf kreative Schöpfungen verzichten zu müssen. In Plagwitz, Leipzigs größter Freiluftgalerie, und Umgebung gibt es trotz Lockdown genügend Möglichkeiten das Auge mit schöner Kunst zu erfreuen. Wir haben euch interessante Werke der Urbanen Kunst zusammengestellt:

Street Art Leipzig Plagwitz Westwerk
© Ronny Wenzel

Fassade des „Ventil“

Die gemütliche Kneipe/Späti „Ventil“ auf der Zschocherschen Straße hat Kultstatus. Außerhalb der Öffnungszeiten kann man auf den geschlossenen Rollläden und der Hausfassade dieses bunte Painting bewundern, das die Symbiose aus Gastlichkeit und Take Away einfängt. Das Bild stammt vom (Tattoo-)Künstler miezwars und ziert seit 2018 die Front des Ladens.

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Graffiti-Buddha

An der Karl-Heine-Straße Ecke Walter-Heinze-Straße findet man diesen friedlichen Zeitgenossen im Lotussitz. Das Bild ziert seit 2017 die Außenwand des Feng-Shui-Haus Leipzig und bringt einen in Stimmung für Räucherstäbchen, Gewürztee und Yoga. Verantwortlich für das Werk ist der Graffiti-Künstler Lazy Eye Stichlerei, welcher schon so manche Wand in Leipzig mit seinen Bildern verschönert hat. 

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Kopf an der Alten Zeltfabrik

In der Hähnelstraße 28 befindet sich die Alte Zeltfabrik. Das Gebäude besteht aus roten Klinkern und gehörte zum Gebäudekomplex der ehemaligen Weberei und Jutespinnerei Tränkner und Würker deren Wurzeln zurück bis ins Jahr 1865 reichen. Das Graffiti an der Fassade entstand im Sommer 2018 und stammt vom Leipziger Künstler Gosp, dessen Arbeiten auch an weiteren Stellen im Leipziger Westen und anderswo bewundert werden können.

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Der Illusionist - Die Welt als Wille und Vorstellung

Viele Leipziger werden dieses großflächige Kunstwerk zumindest schon mal im Vorbeifahren bemerkt haben. Die sogenannte Grüne Villa am Westwerk befindet sich genau am Karl-Heine-Kanal und dient als hausumspannende Leinwand für das 2014 in Kooperation mit der Ritzsch Croo entstandene Wandgemälde des Künstlers Kay Schwarz (kaySchwarz157). Dieser hat mittlerweile unter dem Titel „K157“ sogar eine Werkschau seines Schaffens veröffentlicht, welche 2020 als Buch im Leipziger Montbertus Verlag erschienen ist.

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Der österreichische Künstler Maximilian Prantl alias HNRX machte 2018 in Leipzig Station und verschönerte mit diesem Mural die Hauswand der Karl-Heine-Straße 63. Im gleichen Jahr war eines seiner Werke außerdem beim Kunstfestival Monumenta auf dem Gelände der alten Pittlerwerke zu bestaunen.

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Blaw Blaw Blaw

Ein anonymes Kölner Duo verbirgt sich hinter den auffälligen Sprechblasen mit dem stets identischen Inhalt „Blaw Blaw Blaw“. Neben Köln, dem Ruhrgebiet und weiteren deutschen Städten wurden die Paste-ups (ein mit Kleister oder Leim überzogenes Plakat) auch in Ländern wie Indonesien, Schweden oder Peru gesichtet.

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Die Persil-Frau

Bereits seit 1936 prangt die sogenannte "Persil-Frau" in ihrem schneeweißen Outfit an der Hausfassade der Zschocherschen Straße 54 direkt am Karl-Heine-Kanal. Nachdem der Zahn der Zeit bereits an der Wandmalerei genagt hatte, wurde das Bild 1993 vollständig saniert. Zur Streetart wurde es aber erst durch die Verschmelzung mit zahlreichen Graffitis, die seitdem hinzu gekommen sind.

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Bunter Mix

Mehrere Streetart-Künstler teilen sich diese kleine „Ausstellungsfläche“. Die bemalten Schallplatten werden dem Berliner Marycula zugeordnet, dessen Werke oft ein politisches Statement beinhalten. Das Porträt des Rappers Redman auf Holz stammt von Stec, welcher auch Bob Ross, Charlie Chaplin, Jeff Bridges und weitere so verewigt hat. Auch die Werke von Pers-Art sind häufig im Stadtbild zu erspähen.

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Léon – Der Profi

Ein ikonisches Graffiti-Porträt der beiden Hauptfiguren des Kultstreifens „Léon – Der Profi“ von Luc Besson aus dem Jahr 1994 lässt sich in der Nähe der Gießerstraße bewundern. Ein Schleichweg führt durch eine Industrieruine aus roten Backsteingebäuden zum S-Bahnhof Plagwitz. Die Wände sind ein wahres Sprayerparadies und die Wände gesäumt mit tollen Arbeiten wie diesem Bild des Künstlers HCTR. Hier lebt die Subkultur.

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Der pinke Engel

Der Berliner Künstler Thomas Fuchs verziert unter dem Pseudonym Fatal die Wände deutscher Großstädte. Das Motiv der pinken Engelsfigur mit Zylinder und Gabelbein tauchte außerdem in Berlin, Hamburg und Dresden auf. Die Leipziger Version beobachtet vom Westwerk aus das Treiben auf der Karl-Heine-Straße.

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