Die Ausstellung ist seit 11. März 2026 für Besucher geöffnet und läuft bis 17. Mai 2026 im Haus Böttchergäßchen des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig.
Die beteiligten Wissenschaftler erläuterten bei der Eröffnung die Zusammenarbeit zwischen Museum und Forschung sowie die Bedeutung der Leipziger Gewässer für Stadtentwicklung, Infrastruktur und Umweltgeschichte.
Flüsse als Motor der Stadtentwicklung
Schon im Mittelalter begannen Leipziger Bürger, die Gewässer gezielt zu nutzen und zu verändern. Mühlgräben wurden angelegt, um Energie für Handwerk und Gewerbe zu gewinnen. Gleichzeitig entstand eine frühe Form der städtischen Wasserversorgung.
Die Ausstellung zeigt, wie diese Eingriffe das Stadtbild nachhaltig veränderten. Technische Geräte, historische Karten und archivalische Dokumente machen sichtbar, wie Leipzig über Jahrhunderte mit seinen Flüssen gearbeitet hat.