• Kunst
Besondere Spardosen

Karin Sehnert im HaiGlück

Karin Sehnert mit Hai-Spardose
Karin Sehnert mit Hai-Spardose © Marianne H.-Stars

Mit ihrer Haifisch-Idee schwimmt Karin Sehnert auf einer Glückswelle. In einer Zeit, in der es ganz viel ums Sparen ging, kam die Porzellandesignerin auf die Idee, einen Haifisch zu kreieren: einen weißen noch dazu, mit scharfen Zähnen, der als Sparfuchs dient und am liebsten nach Geldscheinen schnappt. Die Spardose aus Porzellan verschlingt aber auch Münzen.

Die Porzellanwerkstatt firmiert unter „HaiGlück“, weil die Inhaberin Haie mag. „Es gibt sie schon seit Millionen Jahren, länger noch als Dinosaurier“, erklärt sie. Dabei war Porzellan für Karin Sehnert erst „Liebe auf den dritten Blick“, wie sie sagt. Mit der Ausbildung zur Porzellanmalerin hat alles begonnen. Das habe zwar Spaß gemacht, jedoch „hätte ich in der Fabrik am Fließband sitzen und täglich zig Teller mit Linien oder Goldrändern bemalen müssen“.

An der Burg Giebichenstein wechselte sie den Studiengang. „Porzellan ist ein anspruchsvolles Material, das viele Tücken hat. Die zu meistern und die Freude zu sehen, die meine Produkte auslösen, treibt mich an, Neues zu schaffen.“

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