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Georgischer Food-Stand

Georgien meets Leipzig

„Der Georgier“ präsentiert mit seinem Food-Stand auf Veranstaltungen und Festivals in und um Leipzig Essen aus seiner Heimat. Kochen (und essen) war schon immer ein Hobby des 37-Jährigen – und sein Anliegen ist es, die georgische Küche hierzulande bekannter zu machen

Michael Soloviovi, "Der Georgier"
Michael Soloviovi ist „Der Georgier“. Seitdem er elf Jahre alt ist, lebt er in Deutschland © Michael Soloviovi

Als Michael Soloviovi sich im März 2018 relativ unvorbereitet beim Streetfood-Markt auf der Feinkost bewarb, rechnete er nicht ernsthaft damit, eine positive Antwort zu bekommen. Doch er wurde genommen – und schaffte es, innerhalb von 10 Tagen mit der Hilfe von Freunden einen Stand für seine georgischen Spezialitäten aufzubauen. Schon der erste Einsatz lief super – und seitdem ist „Der Georgier“ regelmäßig bei Veranstaltungen vertreten.

Hobbykoch mit Mission

Michael wurde in der georgischen Hauptstadt Tiflis geboren und ist mit elf Jahren nach Deutschland gekommen. Nach einer Ausbildung als Touristikassistent studierte er in Dresden Verkehrswirtschaft. Nichts davon hat viel mit Gastronomie zu tun – allerdings nervte den begeisterten Hobbykoch schon immer, dass fast jedes Restaurant seine Länderküche an den deutschen Geschmack angepasst hat. „Egal, wo du bist, es schmeckt bei jedem Griechen oder Italiener gleich“, sagt er. „Allerdings nie wirklich so wie in Griechenland oder in Italien!“

Unser Essen kommt gut an, weil ich so koche, wie ich es selbst essen würde! Michael Soloviovi – „Der Georgier“.

Gastfreundliches Georgien

Michaels Anliegen ist es, mit authentischem Essen die georgische Kultur zu präsentieren. „Unsere Gerichte kommen gut an, weil ich so koche, wie ich es selbst essen würde. Wir Georgier sind sehr gastfreundlich und wenn die Leute sagen, es war richtig lecker, ist das für mich die größte Belohnung!“ Hausgemachte Spezialitäten wie Schaschlik und andere Fleischgerichte vom Grill, aber auch Teigwaren und viele vegetarische Speisen kommen immer sehr gut an. Ganz typisch sind zum Beispiel „Lobio“, ein Eintopf aus Wachtel- und Kidneybohnen mit Walnusstopping, oder die „Pkhali“ genannten Gemüseaufstriche mit Spinat, Auberginen, roter Bete, Nüssen und Knoblauch. Wo und wann „Der Georgier“ 2021 kochen wird, steht wegen der Pandemie leider noch nicht fest, Termine sind aber auf Instagram und Facebook zu finden. Übrigens bietet Michael auch immer eine Auswahl guter georgischer Weine an – schließlich gilt Georgien als die Wiege des Weinbaus!

„Der Georgier“, Infos und Standorte unter
www.facebook.com/DerGeorgier

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