Zur Lebensqualität gehört eine selbstverantwortete Lebensweise, die uns nicht nach ein paar Jahren „Fettlebe“ ins Krankenhaus kickt, sondern weiterhin Genuss und Lebensfreude zulässt. Mario D. Richardt, bekannt unter anderem als Moderator bei „Mach Dich ran“, hat sich jahrelang an jeder Wurstbude Mitteldeutschlands bedienen lassen, bis dann die Diagnose Insulinresistenz, Fettleber, suboptimaler Blutdruck und Colesterin im roten Bereich das Stoppschild setzte. Viele Gründe, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen. Und umzulenken.
Ahoi-Redakteur Volly Tanner sprach mit dem charmanten Autor und Moderator über seine Bücher, die Sommerpause der Sendung, Tipps, sich ein besseres Körperdasein zu erarbeiten und seine fantastische Frau sowie Möglichkeiten, weiterhin zu genießen.
Ahoi: Guten Tag Mario D. Richardt. Ganz viele Menschen kennen Dich als Fernseh-Gesicht. Gerade ist hier jedoch Sommerpause. Nichts des zum Trotze bist Du unterwegs. Weiter! Du präsentierst dabei nicht charmante Orte und Menschen, sondern ein eigenes Buch „Mach Dich schlank". Nun wissen wir, dass das Essen eine Deiner Freuden war, Du auch befreundschaftet bist mit einem äußerst sympathischen Sterne- und TV-Koch. Was war der Grund, dieses Buch zu schreiben? Was ist geschehen?
Mario D. Richardt: Der Grund stand am 2. Dezember 2022 in meiner Patientenakte: Ich bekam die Diagnose Insulinresistenz und dazu frei Haus eine Fettleber, suboptimalen Blutdruck und Cholesterin im roten Bereich. Ich war bei 103 Kilo angekommen und hatte mir das jahrelang schöngeredet. Essen war für mich immer Belohnung, Trost, Lust, Geselligkeit und manchmal alles auf einmal. Wer wie ich beruflich an jeder Imbissbude Mitteldeutschlands persönlich vorbeischaut, der sammelt Kilos schneller als Vielfliegermeilen.
Dann saß ich in einer Live-Talkshow und bekam es unter die Nase gerieben, so dass ich nicht mehr die Augen davor verschließen konnte. Wer etwas ändern will, braucht diesen Wink mit einem Zaunpfahl, der bisweilen wie ein ganzer Zaun auftaucht. Ich wollte diesmal wirklich den Absprung schaffen und das ging nur, wenn ich nicht auf die typischen Diät-Tipps zurückgriff. Also habe ich alles gelesen und aufgesaugt, was es zu dem Thema gab, habe mich mit Diabetologen ausgetauscht, ging zu Ärztetagungen, nahm Podcasts auf. Weil das, was ich lernte, prima funktioniert hat, wollte ich mein Wissen weitergeben – ohne den berühmten erhobenen Zeigefinger. Ich wurde oft gefragt, wie ich es geschafft habe. Mit dem Buch kann ich dieses Wissen nun jedem in die Hand drücken. Ich schreibe, wie es wirklich läuft, wenn man mitten im Leben steht, gern isst und trotzdem etwas ändern muss.
Ahoi: Kannst Du unseren Leserschaften bitte mal erklären, was es mit dieser ominösen „Insulinresistenz" auf sich hat? Das Wort kenne ich, allein mir fehlt das Wissen …
Mario D. Richardt: Ich kannte bis 2022 nicht mal das Wort. Stell Dir Insulin als Türschlüssel vor. Wenn Du isst, steigt Dein Blutzucker und Deine Bauchspeicheldrüse schickt Insulin. Das schließt die Zellen auf, damit der Zucker als Energie reinkommt. Bei einer Insulinresistenz passt der Schlüssel irgendwann nicht mehr richtig ins Schloss. Der Körper merkt das und produziert immer mehr Insulin, also haut er auf immer mehr Schlüssel ein, um die Tür doch noch aufzubekommen.
Das Problem dabei: Insulin ist auch das Hormon, das Fett einlagert und das Abnehmen blockiert. Solange ständig zu viel davon im Blut kreist, kannst Du Dich abstrampeln, wie Du willst. Der Körper hält am Fett fest wie die Deutschen an ihrem Sparbuch. Genau deshalb funktionieren viele Diäten bei Betroffenen nicht. Man hungert und es passiert trotzdem nichts, was unfassbar frustrierend ist. Der Hebel liegt darin, den Insulinspiegel runterzubekommen. Vor allem über die Art und das Timing der Kohlenhydrate. Bei mir ist die Insulinresistenz inzwischen nicht mehr nachweisbar. Das ist das Geniale: Man kommt da wieder raus. Aber wenn man nichts unternimmt, landet man oft in der Diabetes-Falle.
Ahoi: Gesunde Lebensweise ist mehr als Ernährung. An Dir sieht man ja auch das Ergebnis von Selbstermächtigung, von der Zurückholung der Eigenverantwortung. Wie viele Kilo liegen denn bei Dir zwischen dem Höchstpunkt und jetzt und wie lange hast Du dafür gebraucht?
Mario D. Richardt: 23 Kilo liegen dazwischen, von 103 auf 80. Das letzte Mal, dass ich eine 80 auf der Waage gesehen habe, war 2001, als ich bei „Mach dich ran" angefangen habe. Ich hätte im Traum nicht damit gerechnet, diese Zahl noch einmal zu lesen.
Gut zwei Jahre habe ich dafür gebraucht und der Weg war alles andere als geradlinig. Nach der Diagnose habe ich sofort die Ernährung umgestellt (nicht nur von einer Ecke der Küche in die andere). In den ersten neun Monaten waren 18 Kilo weg. Dann kamen sechs Monate Stillstand, in denen sich gar nichts mehr tat. An dieser Stelle hauen viele Menschen in den Sack. Aber man muss durchhalten. Nach weiteren sechs Monaten hatte ich dann den Rest geschafft. Und dabei geht nicht nur um die Kilos. Mein Bauchumfang ist um 27 Zentimeter geschrumpft, der Blutdruck von 135/90 auf 115/75 mmHg gesunken. Das Cholesterin ist wieder im grünen Bereich, die Fettleber verschwunden, die Insulinresistenz nicht mehr nachweisbar. Das zeigt, an wie vielen Baustellen im Körper so eine Umstellung gleichzeitig arbeitet.
Ahoi: Naschen ist zwar erlaubt, sollte jedoch kein Dauerzustand sein. Jedem Bedürfnis sofort nachzugehen ist Sucht, ist aber auch Fremdbestimmung. Wie umgehe ich dem Griff zur Lakritzrolle? Und zu den Chips?
Mario D. Richardt: Lakritz, ehrlich? Hut ab. Ich mag das auch, aber gefühlt jeder andere, den ich kenne, bekommt schon beim Wort Lakritz einen Gesichtsfasching. Du bist also in seltener Gesellschaft. Ich bin ehrlicherweise eher der Schokoladentyp und da habe ich mir einfach bessere Alternativen besorgt, statt mir das Naschen zu verbieten. Verbote halten genau so lange, bis man abends erschöpft, gelangweilt oder frustriert vor dem Fernseher sitzt.
Bei Schokolade nehme ich entweder milde Bitterschokolade oder Vollmilchschokolade mit Erythrit, das ist der Zuckeralkohol, der praktisch nicht auf den Blutzucker geht und so gut wie keine Kalorien hat. Das ist übrigens aus Maisstärke fermentiert und nicht chemisch zusammengerührt. Außerdem trinke ich echten Kakao, also Rohkakao mit der wichtigen Kakaobutter, nicht dieses Supermarktpulver, das zu 80 Prozent aus Zucker besteht und stark entölt ist. Und ein Timing-Trick, der Wunder wirkt: Süßes direkt nach dem Essen, nie zwischendurch auf den leeren Magen, sonst schickst Du den Blutzucker wieder auf die Achterbahn.
Bei den Chips am Abend wird es interessanter. Mein Grundprinzip: andere geile Sachen griffbereit haben, am besten auf Eiweißbasis, weil das satt macht und nicht den Heißhunger befeuert. Du kannst Dir zum Beispiel Harzer Käse in Scheiben in den Ofen legen, dann hast du selbstgemachte Käsechips mit ordentlich Eiweiß. Oder Du nimmst eine Auflaufform, packst einen Feta rein, ein bisschen Olivenöl, Oregano und eine Handvoll Kirschtomaten. Ab in den Ofen, danach umrühren und mit Chicorée-Blättern oder Paprikastreifen auslöffeln. Macht satt, schmeckt grandios und das schlechte Gewissen kannst Du nach Hause schicken.
Ahoi: Als Du im Netz von der Sommerpause für „Mach Dich ran" sprachst, kam Wind auf. Nun hast Du da auch erzählt, dass alle im Team Freiberufler sind, heißt: in der Zeit der Pause auch kein Geld durch die Sendung verdienen, sich anderweitig umsehen müssen. Du tourst mit dem Buch und bringst die Inhalte in die Welt. Was machen aber Deine Kolleginnen und Kollegen? Weißt Du das?
Mario D. Richardt: Ja, ich musste da mal mit einem Vorurteil aufräumen, was mich wirklich gewurmt hat. So viele Leute haben zu mir gesagt: „Wow, vier Monate Sommerpause. Das ist ja cool, ich will auch mal so lange bezahlten Urlaub haben.“ Aber das ist völlig anders, als diese Menschen denken. Wie Du schon sagst: Wir sind nicht festangestellt. Keine Sendung, kein Einkommen. Das Los der Freiberufler. Wir sind ein winziges Team im mittleren einstelligen Bereich. Und das meine ich wirklich so. Genau das macht „Mach dich ran" überhaupt erst möglich und so erfolgreich. Ich renne ja mit laufender Kamera in Firmen und Behörden rein, alles echt, nichts ist gestellt, keine auswendig gelernten Texte, kein Teleprompter. Das ist der Charme der Sendung. Und so eine Sendepause trifft natürlich jeden, der daran mitwirkt und sein Geld damit verdient. Vor allem, weil sie nun wahnsinnig lang ist, worauf wir aber keinen Einfluss haben. Da muss man sich nach mehreren Jahrzehnten plötzlich Gedanken machen, wie man sich kreativ wirtschaftlich aufstellt. Das ist eine große Herausforderung.
Ich will da ehrlich sein: Jeder versucht, sich zu arrangieren. Aber wie genau meine Kollegen das kompensieren, kann ich Dir nicht sagen und es würde mir auch nicht zustehen, das öffentlich auszubreiten. Ich kann nur für mich sprechen. Ich habe zunächst bis 30. Juni und ab September wieder Lesungen, Juli und August halte mir bewusst für meine Kinder in den Ferien frei. Du weißt als Vater, dass die ihre Zeit zu Recht einfordern und auch verdient haben. Daneben entwickle ich Podcasts und hoffe, dass sie auf fruchtbaren Boden fallen. Ich arbeite an den neuen Buchprojekten für 2027 und 2028 und baue Vorträge im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung auf, um noch mehr Menschen mit dem Ernährungsthema zu erreichen.
Ahoi: Dein Buch ist SPIEGEL-Bestseller. Was bedeutet das denn eigentlich heute? Von was für Zahlen an verkauften Einheiten reden wir eigentlich bei Dir und bei dieser Bestseller-Liste?
Mario D. Richardt: Da muss ich ein bisschen ausholen, weil kaum jemand weiß, wie diese Listen funktionieren. Es gibt verschiedene SPIEGEL-Bestsellerlisten, etwa für Belletristik oder für Sachbücher. Diese werden beispielsweise wöchentlich ermittelt mit einer Top 20. Wer also in einer Woche zu den 20 meistverkauften Titeln gehört, steht drin. Bei den Ratgebern, wo auch mein Buch angesiedelt ist, ist der Modus etwas anders: Da gibt es nur eine Top 10 und sie wird nur einmal im Monat ermittelt. Man muss also in einem ganzen Monat zu den zehn meistverkauften Ratgebern gehören.
Und ehrlicherweise hätte ich selbst nicht geglaubt, dass das klappt. Ich bin auf Platz 5 gelandet, als das Buch gerade einmal 16 Tage am Markt war. Ich hatte also nicht mal den ganzen Monat zur Verfügung. Wir reden da bei mir (ich weiß nicht, ob ich zu konkret werden darf, deshalb nur etwas allgemeiner) über verkaufte Exemplare im unteren fünfstelligen Bereich im ersten Monat. Zum Vergleich: Meine bisherigen Bücher hatten Auflagen von gerade mal 2.000 bis 3.000 Stück und ich habe irgendwo gelesen, dass nur etwa zwei Prozent aller Ratgeber überhaupt die Grenze von 5.000 Exemplaren erreichen. Das ist für mich ein Geschenk und vor allem ein Zeichen, dass das Thema offenbar genau jetzt vielen Menschen unter den Nägeln brennt. Ich freue mich darüber wie ein Schneekönig.
Ahoi: Du schreibst gerade, las ich auf Deiner Facebook-Seite und Du hast es ja auch hier im Interview schon erwähnt, an Deinen nächsten Büchern. Gleich an mehreren? Um was soll es denn gehen?
Mario D. Richardt: Tatsächlich an mehreren, ja. Im Mai 2027 kommt ein großer, schicker „Mach dich schlank"-Wochenkalender für 2028 mit essenziellen Ernährungstipps für jede Woche des Jahres. Für Dezember 2027 schreibe ich an einem weiteren Ernährungsbuch, aber mit Blick auf eine andere Perspektive. Diesmal interessiert mich vor allem das Warum, also die psychologische Seite des Essens. Also auch über Fressanfälle und Auslöser, warum wir immer wieder zugreifen, obwohl wir es doch anders gelernt haben. Das schreibe ich zusammen mit einem wunderbaren Psychologen.
Und dann noch mein persönliches Herzensprojekt. Ich schreibe an meinem ersten Roman. Der erste Pitch ist durch, jetzt müssen noch das Exposé und die ersten Kapitel den Verlag überzeugen. Inhaltlich darf ich noch nichts verraten, nur so viel: Ich vereine darin zwei meiner Lieblingsthemen und ich könnte mir vorstellen, dass das viele Zuschauer und Leser freuen wird. Mein Wunsch ist es natürlich, irgendwann vom Schreiben leben zu können, aber ich bin Realist. Das klappt nur bei zwei bis fünf Prozent der Buchautoren, wenn überhaupt. Ich schreibe in erster Linie, weil es mir Spaß macht. Mit dem Roman erfülle ich mir schlicht einen Lebenstraum.
Ahoi: Zurück zur Insulinresistenz. Wie geht Dein nahes Umfeld mit Deiner Lebensweise-Umstellung um? Da gibt es ja auch Freunde und Familie mit Essens-Ritualen, Grill-Parties, Zusammenkünften mit Torte und so … erzähl mal bitte aus dem Nähkästchen, wie das bei Deinem Umfeld ist.
Mario D. Richardt: Da muss man zwischen zwei Phasen unterscheiden. Phase eins war die Hardcorephase. Da musst Du wirklich die Zähne zusammenbeißen. Aber von nichts kommt eben nichts. In dieser Zeit hatte ich Riesenglück mit meiner Frau, die in der Küche eine echte Hermine Granger ist, sensationell zaubern kann und konsequent Rücksicht auf mich genommen hat. Das macht einen gewaltigen Unterschied, wenn der Mensch neben Dir mitzieht, statt neben Dir einen Schokoriegel reinzuzwirbeln.
Phase zwei ist die Haltephase, in der ich gerade und auf Lebenszeit bin. Aber da darf man auch wieder sündigen, man muss nur wissen, wie und wann. Genau darüber schreibe ich im Buch. Da gibt es einen ganzen bunten Strauß solcher Tipps. Eine Grillparty ist zum Beispiel total einfach: Ich haue mir Fleisch und Salat in den Rachen und lasse die Sättigungsbeilagen liegen, also Brot, Baguette, Nudelsalat. Am Buffet im Urlaub dasselbe Prinzip, einfach nur die guten Sachen auf den Teller: Fleisch, Fisch, Gemüse, Quark, Eier und Obst mit wenig Fruchtzucker. Und die Beilagen lasse ich links liegen. Eiweiß macht satt und schützt in der Abnehmphase die Muskeln vor dem Abbau.
Und klar esse ich Kuchen, ich liebe Kuchen. Aber mir reicht dann eben ein Stück, wenn es ein gutes ist. Die Sünde muss sich lohnen und ich will mich nicht im Nachhinein ärgern. Ich habe sogar Freunde, die inzwischen wissen, wie der Hase läuft und „gesunden" Kuchen backen, zuckerarm mit Erythrit oder Käsekuchen ganz ohne Zucker. Selbst beim Italiener gibt es Wege: einfach vor der Pizza erst den Salat wegspachteln, dann passt weniger Pizza rein, man ist satter und isst gesünder. Kurzum, in dieser Phase schränke ich mich kaum noch bewusst ein, vieles ist längst in Fleisch und Blut übergegangen. Man muss nur wissen, was wo drinsteckt, dann kann man auch beherzt zugreifen.
Ahoi: Gibt es eine Zielmarke bei Deiner gesundheitlichen Transformation? Wenn ja welche und wie geht es nach dem Erreichen des Ziels für Dich weiter?
Mario D. Richardt: Ich hatte mir meine Ziele immer in kleinen Etappen gesteckt, das war für mich der Schlüssel. Erst unter 100 kommen, dann unter 90, dann 87, dann 85, dann 83. Jede Marke war ein kleiner Sieg für sich. Die 80 hätte ich mir nicht mal im Traum ausgemalt, aber genau da stehe ich jetzt. Aktuell schwanke ich zwischen 79 und 81, was völlig normal ist, das sind Wasser und Tagesform, da muss man entspannt bleiben.
Mein einziges Ziel jetzt heißt: halten, halten, halten. Das klingt unspektakulär, ist aber die eigentliche Königsdisziplin. Abnehmen kann fast jeder mal für ein paar Monate. Das Gewicht dann über Jahre zu halten, daran scheitern die meisten. Wenn mir genau das gelingt, bin ich rundum glücklich. Es geht nicht mehr um die nächste Zahl, sondern darum, dass das hier mein neuer Normalzustand bleibt und kein Projekt mit Enddatum ist.
Ahoi: Abschließend: Welche drei Tipps würdest Du Menschen ins Stammbuch schreiben, wenn Du könntest?
Mario D. Richardt:
- Steck dir kleine Etappenziele statt einer riesigen Endzahl. „Ich muss 23 Kilo abnehmen" erschlägt einen schon beim Gedanken. „Ich will erst mal unter x kg" (je nach individuellem Startgewicht) ist machbar und jeder erreichte Zwischenschritt gibt Dir neuen Schwung für den nächsten.
- Verbiete Dir nichts komplett, sondern such Dir bessere Alternativen für das, was Du liebst. Wer sich das Naschen verbietet, hält genau bis zum nächsten miesen Abend durch. Wer stattdessen was Gutes griffbereit hat, kommt gar nicht erst in die Bredouille.
- Lerne, was in Deinem Essen steckt, dann musst Du nicht hungern, sondern triffst einfach klügere Entscheidungen. Wissen schlägt Willenskraft, weil Willenskraft irgendwann alle ist. Aber Wissen bleibt. Und wer eine ganze Handvoll solcher Tipps live haben möchte, samt Unterhaltung und nicht stupidem Vorlesen: Ich bin am 31. Oktober um 15:00 Uhr im Kabarett Academixer in Leipzig. Ich verspreche Euch, es lohnt sich. Und das ist nicht nur so ein Spruch.
Ahoi: Danke, lieber Mario, dass Du uns teilhaben lässt und Türen öffnest.


