Die industrielle Vergangenheit von Neulindenau prägt das Stadtbild bis heute – und kaum ein Unternehmen steht so sehr für diesen Wandel wie die Kirow-Werke. Ihren Ursprung hat die Firma in einem Maschinenbaubetrieb, den Karl Richard Liebig 1880 in Leipzig-Reudnitz gründete.
Mit dem rasanten Wachstum der Industriestadt verlagerte das Unternehmen seinen Standort nach Plagwitz und entwickelte sich dort zu einem bedeutenden Hersteller von Förderanlagen, Aufzügen und Kränen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb verstaatlicht und nach dem sowjetischen Politiker Sergei Mironowitsch Kirow benannt. Als Teil des DDR-Schwermaschinenbaus entstanden hier Eisenbahnkräne, die weit über die Landesgrenzen hinaus zum Einsatz kamen.



