Rüstungskonzerne werden mit Aufträgen überhäuft, Schüler demonstrieren gegen die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht und im Bundestag ist von „Zeitenwende“ die Rede. „Was bedeuten diese Entwicklungen für uns persönlich?“, fragt das Künstlerkollektiv Krudebude – und antwortet mit einer künstlerischen Intervention am Völkerschlachtdenkmal.
Im Mittelpunkt steht ein ortsspezifischer Audiowalk, der sich mit den Gefühlen in kriegerischen Zeiten auseinandersetzt. Leipziger wurden befragt, was ihnen in Phasen der Unsicherheit Angst macht oder Mut gibt. Performances und Workshops gehören zum Programm, das am 20. September um 17 Uhr mit dem Leipziger Chor Wirsing und gemeinsamem Singen in der Krypta des Denkmals endet.


