Paul de Wit war ein Musikenthusiast. Er verlegte Noten, gab selbst Konzerte auf der Viola da gamba, betrieb eine Restaurierungswerkstatt und sammelte ab 1882 Musikinstrumente – und legte damit den Grundstein des heutigen Musikinstrumentenmuseums der Universität Leipzig.
Das Museum im Grassi widmet seinem 1852 in Maastricht geborenen Gründer jetzt die Ausstellung „Paul de Wit. Ein Holländer in Klein-Paris“. Gewürdigt wird eine schillernde Persönlichkeit, die international gut vernetzt war und bei Wissenschaftlern, Musikern und Instrumentenbauern das Interesse an historischen Instrumenten weckte. Bisher nicht gezeigte Exponate geben einen Einblick in die Sammelleidenschaft Paul de Wits, dessen Einfluss auf die die historische Musikinstrumentenkunde die Ausstellung beleuchtet.


