Ausgebucht und voller Begegnungen: Mit dem „Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen“ feierte das Zukunftszentrum in Halle (Saale) einen erfolgreichen Auftakt seiner Programmarbeit. 87 Experten teilten ihr Wissen mit den Gästen.
87 Experten, 450 Gäste und viele Gespräche
Was beschäftigt eine Testamentsvollstreckerin? Welche Herausforderungen bringt die Baustellenlogistik mit sich? Und wie verändert Schichtarbeit das Familienleben? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gab es am 17. Oktober 2026 im neuen theater in Halle (Saale).
Unter dem Titel „Schichtwechsel – über die Zukunft auf wankendem Grund“ veranstaltete das Zukunftszentrum seinen ersten großen Programmabend. Im Mittelpunkt stand der „Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen“. Das Format ist ein Projekt der Mobilen Akademie Berlin. Der Auftakt war ein voller Erfolg: Die Veranstaltung war ausgebucht. Insgesamt zählte das neue theater im Laufe des Abends 450 Gäste.
Persönliche Erfahrungen statt trockener Theorie
Das Konzept war ebenso einfach wie ungewöhnlich. In der Theaterlobby konnten Gäste am Counter persönliche Gespräche buchen. Zur Auswahl standen 87 Experten aus unterschiedlichen Lebens- und Arbeitswelten. Sie teilten Erfahrungen aus Alltag, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Dabei ging es nicht nur um berufliches Fachwissen. Auch persönliche Erlebnisse und individuelle Perspektiven fanden ihren Platz. Eine Testamentsvollstreckerin berichtete von Erbschaftsstreitigkeiten. Eine Stadtplanerin sprach über Baustellenlogistik. Ein Krankenpfleger schilderte, wie sich Schichtarbeit auf seine Familie auswirkt. So entstand ein Abend, an dem ganz unterschiedliche Erfahrungen aufeinandertrafen.
Zukunftszentrum zieht positive Bilanz
Auch Dr. Uta Bretschneider, Direktorin des Zukunftszentrums, zeigte sich begeistert. Sie sprach von einem Abend voller Vielstimmigkeit, Erfahrungen, Lebensgeschichten und Begegnungen. Besonders erfreulich: Einige Gespräche dauerten sogar über den Pausengong hinaus. Bretschneider berichtete außerdem von begeisterten Teilnehmern. Einzelne Gäste hätten bereits nach einer Wiederholung des Formats gefragt. Für die Direktorin verdeutlicht der Abend zugleich den Anspruch des Zukunftszentrums. Unterschiedliche Erfahrungen sollen sichtbar werden. Menschen sollen miteinander ins Gespräch kommen, auch wenn sie sich sonst vielleicht nie begegnet wären. Bretschneider bezeichnete die Veranstaltung als
einen tollen großen Auftakt für die Programmarbeit des Zukunftszentrums“.
Mit 450 Gästen, 87 Experten und zahlreichen persönlichen Begegnungen gelang dem Zukunftszentrum ein erfolgreicher Start seiner Veranstaltungsarbeit.


