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Mala mit neuem Konzept

Wo man gern hingeht

Viele Jahre war das Mala im Leipziger Osten bekannt für seine vegetarische Küche in rustikalem Ambiente. Nun hat das Restaurant neue Besitzer – und ein neues Konzept.

Nadine und Michael
Nadine und Michael lernten sich bei der Küchenarbeit kennen und sind ein eingespieltes Team © Niklas Wehling

Nadine und Michael haben bereits eine längere gemeinsame Gastro-Geschichte: Die Betriebswirtin und der Koch betreiben seit viereinhalb Jahren erfolgreich die urige „Stammbar“ in der Breiten Straße.

Jetzt wagen die Sächsin und der Südtiroler den nächsten Schritt: Anfang Januar haben sie das Restaurant Mala übernommen.

Uns macht es Spaß, mit den Gästen ein Schwätzchen zu halten. Nadine, neue Inhaberin Mala

Knödel und Gemütlichkeit

Die größte Veränderung betrifft die Speisekarte. „Wir werden Knödel in allen Variationen anbieten“, erzählt Koch Michael begeistert. Der Südtiroler, der zuvor in St. Moritz, am Gardasee und in Frankfurt gearbeitet hat, kennt die Spezialität seiner Heimatregion aus dem Effeff: „Spinatknödel, Speckknödel, Semmelknödel mit Pilzrahmsoße, Rote-Bete-Knödel…“ – schon beim Aufzählen gerät er ins Schwärmen.

Neben den Knödeln soll es ein paar Pastagerichte geben, wenig Fleisch und stets eine saisonale Variante der Knödelgerichte. Ergänzt wird das Menü durch Weine aus der Region und aus Alto Adige, wie Südtirol auf Italienisch heißt.

Bewährtes Ambiente

„Vieles im Mala bleibt beim Alten“, betont Nadine, die schon während ihres Studiums in Küchen gearbeitet hat. „Wir wollen mit unseren beiden Läden vor allem die Leipziger erreichen, weniger die Touristen. In unserer Bar gibt es viele Stammgäste aus der ‚Hood‘, und wir hoffen, dass es im neuen Mala genauso wird.“

Auch die Preisgestaltung soll moderat bleiben. Möglich wird dies unter anderem durch die Zusammenarbeit mit Leipziger Bäckern und die Verwendung von sogenanntem „Altbrot“, das nicht nur nachhaltig ist, sondern auch zum Konzept passt. Für die beiden Betreiber stehen jedoch nicht nur die Qualität der Speisen, sondern auch Herzlichkeit und Gemütlichkeit im Vordergrund.

„Wir selbst haben ja Lust, an Orten wie der Stammbar und dem Mala Zeit zu verbringen“, erklärt Nadine. „Uns macht es Spaß, mit den Gästen ein Schwätzchen zu halten. Neben der guten Küche ist unser Hauptanliegen, eine einladende Atmosphäre zu schaffen, in der sich jeder wohlfühlt.“

Mala
Schulze-Delitzsch-Straße 19
Mi–So 18–24 Uhr (Küchenschluss: 22 Uhr)
www.mala-leipzig.de

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