Der südlich vom Karl-Heine-Kanal gelegene Teil von Plagwitz ist nicht gerade durch seine hohe Kneipendichte bekannt. David Amann von Bier ’n’ Roll hat etwas gegen die trockenen Kehlen zwischen Antonienstraße und Industriestraße unternommen.
Neben dem Getränke-Shop öffnete nach dem Umzug in die Plagwitzer Höfe im November eine Bierbar. Neun feste Sorten vom Fass, dazu drei variable Biere für einen fairen Preis lassen das Herz eines jeden Hopfen-Liebhabers höher schlagen. Sie hören auf schöne Namen wie „Kellerteufel“ oder „Nothelfer“.
Zur warmen Jahreszeit soll ein Freisitz hinzukommen. Amann hofft, dass seine Bierbar zur Anlaufstelle für ein buntes Publikum wird: „Ich finde das in England so beeindruckend. Dort trinkt der Punk völlig selbstverständlich sein Bier mit dem Anzugträger.“


