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Vom 8. bis 14. September

Vom Buchdruck bis zur Verkehrswende

Seit bald 200 Jahren prägen Industriebetriebe das Bild der Stadt Leipzig und ihrer Umgebung. Wie lebendig diese Verbindung bis heute ist, gibt es bei den „13. Leipziger Tagen der Industriekultur“ zu erleben.

2009 nahm die Deutsche Bahn den Betrieb im ICE-Werk auf
2009 nahm die Deutsche Bahn den Betrieb im ICE-Werk auf © Industriekultur Leipzig e. V.

Leipzig und sein Umland aus ungewohnten Blickwinkeln erkunden – vom 8. bis 14. September 2025 in Werkhallen von Unternehmen, in alten Fabrikanlagen mit neuer Nutzung oder in den Schatzkammern von Archiven.

Das Format „Offenes Werktor“ erfolgt mit Unterstützung der IHK zu Leipzig und der Standortinitiative Wurzen & Wurzener Land e. V. unter anderem öffnen die Stahlgießerei Keßler & Co. GmbH, die TECHNE KIROW GmbH, die Zellbank Vita 34 sowie die Gecko Two GmbH, die das neue Gaming-House in der Ritterstraße 42 entwickelt hat.

Auch in Wurzen ermöglichen verschiedene Unternehmen Einblicke in ihre Arbeit: so die LMW als Deutschlands älteste Leuchtenmanufaktur, die seit 1862 besteht. Erstmals dabei ist die Regionalbus Leipzig GmbH, die in Bennewitz einen Blick hinter die Kulissen ihrer alltäglichen Arbeit gibt.

In Markkleeberg können Besucher bei der Holl GmbH Eindrücke von der vielseitigen Welt der Blechverarbeitung bekommen. Tief eintauchen in die Buchstadt kann man in der Deutschen Nationalbibliothek, im Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig und auch im Sächsischen Wirtschaftsarchiv, bevor im Herbst der Umzug nach Borna ansteht.

Linie 14: Kultur auf Schienen

Das „Industrie|Kutlur|Festival“, seit 10 Jahren Teil der Tage der Industriekultur, präsentiert ein vielseitiges Programm mit einer Lesung zu Karl Heine, Filmen zum Arbeitsschutz in der DDR und BRD sowie den beliebten Stadtrundfahrten mit der Linie 14.

Am 12. September findet wieder ein Netzwerktreffen statt, welches zum festen Bestandteil für Akteure der mitteldeutschen Industriekultur geworden ist. Das Motto ist „Transformationsstress“.

Leipzigs Denkmäler erkunden

Der Sonntag steht im Zeichen des „Tags des offenen Denkmals“. Eingeladen wird in den Robert-Koch-Park, eine historische Parkanlage, die von 1910 bis 1913 neben dem Versuchsgut der Sack’schen Landwirtschaftsmaschinen angelegt wurde. Es wird Führungen, Theater und eine Kinderrallye geben.

Weitere Informationen gibt es auf der Website
www.industriekulturtagleipzig.de

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