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Neuinterpretation traditioneller Gerichte

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Wer levantinische Küche liebt, ist im eyal genau richtig. Die Brüder Ehud und Eyal Roffe servieren kreative, frische Gerichte – ideal zum Teilen und gemeinsamen Genießen.

Innenraum Eyal
Traditionelles frisch aufbereitet – auch in Sachen Interieur bleibt man sich im eyal treu © Niklas Wehling

Das eyal ist in Leipzig mittlerweile bekannt für seine Neuinterpretation traditioneller Gerichte der östlichen Mittelmeerregion, besonders aus Israel, Palästina, Syrien und dem Libanon.

Auf die Teller kommen viel Gemüse, aromatische Gewürze und gesunde Zutaten wie Kichererbsen, Olivenöl, Tahini, Granatapfel und frische Kräuter.

Kulinarisches Familienerbe

Ehud Roffe kam vor 19 Jahren als Mitglied einer Punkband nach Deutschland und blieb – der Liebe wegen. Er ist kein gelernter Koch, doch seine Leidenschaft für gutes Essen begleitet ihn schon immer.

„Zuhause habe ich gerne mit meiner Mutter gekocht und mir von ihr die alten Familienrezepte zeigen lassen“, erzählt er. „Am schönsten war es, wenn alle zusammen am Tisch saßen und das Essen geteilt wurde.“ Sein Restaurant in der Merseburger Straße benannte er nach seinem jüngeren Bruder Eyal, der ihn dort seit einem Jahr auch als Küchenchef unterstützt.

Von ihm stammt das Rezept für den Hummus, den die eyal-Gäste so schätzen. Etwa alle zwei Monate wechseln die Gerichte auf der Karte – inspiriert vom saisonalen Angebot und von dem, was Ehud und Eyal bei ihren kulinarischen Trips, zum Beispiel nach Berlin, entdeckt haben.

Manchmal sind es auch Gerichte aus der Kindheit, die die Brüder neu interpretieren. „Die Küche der Großeltern“, sagt Ehud, „ist eigentlich die beste.“

Die Küche der Großeltern ist eigentlich die beste. Ehud Roffe, Inhaber des eyal

Kreatives Ambiente

Die klare Einrichtung und der frische Look des Restaurants in der ehemaligen Metzgerei passen perfekt zum Konzept des clean eating. Die besonderen Papierservietten wurden eigens vom Künstler Marc Schnabbzer gestaltet, von dem auch Werke im hinteren Raum ausgestellt sind.

Im Eingangsbereich stehen große Gläser mit fermentierten Lebensmitteln, die in vielen Gerichten Verwendung finden. Bemerkenswert an der Speisekarte sind die persischen und indischen Einflüsse aus der Familie Roffe. Zum Beispiel der berühmte Hummus nach Eyals Rezept, mit einem würzigen Dal getoppt – ungewöhnlich, aber unwiderstehlich.

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