Dienstagnacht, drei Uhr: in Pierres Postfach kommt eine E-Mail der GEMA an. Am nächsten Vormittag folgt ein Anruf mit Fragen zu Eintrittspreisen vergangener Abende. Es geht um Nachberechnungen von Lizenzgebühren.
Seit 15 Jahren führt Pierre im Namen des gemeinnützigen Vereins Kulturlounge e. V. den kleinen Kulturraum in der Dresdner Straße. Die „KuLo“ fasst 60 Menschen und ist Ort für Konzerte, Workshops und elektronische Musikabende. Sie ist Treffpunkt für Subkultur. Nun fürchtet Pierre finanzielle Herausforderungen durch die Verwaltung von Musikrechten.



