Schon vor über 2.000 Jahren entstand im alten China die Technik der Steinabreibung. Sie gilt als eines der ältesten Verfahren, um Bilder zu vervielfältigen und steht im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung „Stein, Tusche, Papier und Pixel“ im Museum für Druckkunst.
Zu sehen sind Abreibungen von historischen Inschriften und Bildgravuren, die von der Zhou-Dynastie bis ins 20. Jahrhundert das chinesische Kulturleben widerspiegeln. Die Exponate entstammen einer Privatsammlung aus dem Fundus der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft in Berlin e. V., die vom Konfuzius-Institut Leipzig übernommen wurde.
In einem weiteren Schritt sucht die Ausstellung den Brückenschlag in die Gegenwart. Die deutsch-chinesische Künstlerin Yi Meng Wu arbeitet mit AR-Animationen. Sie hat die szenenhaften Darstellungen in Linolschnitte übersetzt und zu digitalen Animationen weiterentwickelt.


