Gutes Benehmen ist Glückssache, sagt der Volksmund. Muss es aber nicht sein. Wer wissen möchte, wie man sich bei Tisch und in anderen Alltagssituationen sicher bewegt, kann das bei Martina Band lernen.
Bereits Anfang der 2010er-Jahre schulte sie Studierende und Absolventen in Sachen Benimm. „Ein guter Studienabschluss ist nur ein Faktor für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben“, sagt sie. Bei Assessment-Centern würden Bewerber in der Endrunde mitunter zum Essen mit Führungskräften eingeladen. Dann seien gute Manieren gefragt.
Gute Kinderstube?
Manieren und Umgangsformen beginnen allerdings viel früher. Es sind oft Kleinigkeiten: Pünktlichkeit, Blickkontakt bei der Begrüßung, die Hand vor dem Mund beim Gähnen oder ein diskretes Wegdrehen beim Niesen. Klingt selbstverständlich, wird aber nicht immer beachtet. „Wir müssen uns überlegen, wie wir miteinander umgehen wollen“, sagt Martina Band. „Dafür braucht man im Grunde zunächst nur gesunden Menschenverstand und etwas Empathie."




