Schleußig wird von der Weißen Elster und dem Elsterflutbett umrandet. Die „Insel“ unter den Leipziger Stadtteilen ist wegen der Nähe zum Wasser sowie zum Clara-Zetkin-Park und dem Volkspark Kleinzschocher vor allem bei Familien beliebt. Sucht man nach Kneipen und Bars ist das Angebot eher übersichtlich. Das Schleußiger Nachtleben konzentriert sich um die Achse Könneritzstraße und Industriestraße. „Die 20“, Bauhütte, Besser Leben oder das mexikanische Restaurant Sancho Pancho gehören zu den beliebten Anlaufstellen im Viertel. Schleußigs Kultkneipe ist das Subbotnik, bis 2016 als Schlechtes Versteck bekannt, in der Könneritzstraße 32.
Und hier gibt es auch eines der günstigsten Fassbiere im Kiez: Der halbe Liter vom Hausbier aus der Brauerei Hartmansdorf in Chemnitz kostet 4,50 Euro, ein solides süffifg-würziges Lagerbier. Ein großes Pilsner Urquell wird für 5,10 Euro über den Tresen geschoben.Hinzu kommen wechselnde Angebote von der Kokille, der Kasten Brauerei, Syndebräu und der Plagwitzer Brauerei – alles original Leipziger Craftbier-Produzenten. Ein Markenzeichen des Subbotnik ist das vielfältige kulturelle Angebot: Ausstellungen, Jazzkonzerte oder DJ-Sets. Sogar eine eigene T-Shirt-Kollektion hängt neben dem Tresen. Ein angenehmes Dimmerlicht sorgt für die typische Subbotnik-Atmosphäre. Da schmeckt das Bier noch besser.


