Ob als zu auffälliger Spion im Trenchcoat, Straßen-Jongleur oder Kellner, dem der Kaffee auf dem Tablett kalt wird – Julius Foster singt mit markanter Stimme in wunderbar melancholischen Songs über Verlierer, die er in den Song-Videos auch spielt.
Jedes wirkt wie ein Kurzfilm, durchdrungen von leisem Humor. Foster weiß, wie man mit kleinen Gesten große Wirkung erzielt. Der Schauspieler ist als Gast am Schauspiel Leipzig und in verschiedenen Kinofilmen zu sehen. Aber wichtig ist ihm sein Herzensprojekt: seine Band Hotel Rimini. Zwischen E-Gitarre und Cello entsteht handgemachter, elegischer Indie-Pop.
„Ich bringe die Texte mit und ein musikalisches Gerüst“, sagt Foster. Doch erst im Zusammenspiel der Band entstehen die Songs. „Da fließt der jeweilige musikalische Kontext der einzelnen Bandmitglieder ein, das kann auch Schubert sein.“


