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Slow-Food-Serie Teil 71

Sachsenhuhn vor Aufnahme

Sachsenhahn mit schwarzem Gefieder im Freilauf
Sachsenhahn mit schwarzem Gefieder im Freilauf © Luise Marbach-Böhme

Bamberger Hörnchen, Alblinse oder das Bunte Bentheimer Schwein – diese regionalen Produkte stehen in der „Arche des Geschmacks“. Das Slow-Food-Projekt engagiert sich für den Erhalt alter Nutztierrassen, Kulturpflanzen und überlieferter Zubereitungsarten.

1996 gegründet, hat Slow Food weltweit mehr als 6500 Produkte als sogenannte „Archepassagiere“ aufgenommen. In Sachsen war bislang nur der „Würchwitzer Milbenkäse“ (der lebendigste Käse der Welt) Teil der Arche. Nun kommt das Sachsenhuhn als weiteres Produkt hinzu. Das Sachsenhuhn ist eine Haushuhnrasse. Sie entstand Ende des 19. Jahrhunderts durch die Kreuzung von Minorka-, Langschan- und Sumatra-Hühnern und wurde an die klimatischen Bedingungen des Erzgebirges angepasst. Trotz steigender Züchterzahlen gilt das Sachsenhuhn weiterhin als vom Aussterben bedroht. Gegen Rassen mit höherer Legeleistung konnte es sich nicht dauerhaft durchsetzen.

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