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Abendroutine gegen Stress

Ruhige Momente nach einem langen Arbeitstag finden

© magnific

Der Übergang von einem stressigen Arbeitsplatz zu einem Zustand der Ruhe ist kein bloßer Luxus, sondern eine biologische Notwendigkeit. Untersuchungen des Berichts "Stress in America" der American Psychological Association aus dem Jahr 2025 zeigen, dass fast 76 % der Erwerbstätigen von erheblichem Burnout betroffen sind. Zudem geht daraus hervor, dass die letzten Stunden des Tages für die eigene Gesundheit am wichtigsten sind.

Ruhige Momente nach einem langen Arbeitstag zu finden bedeutet nicht, mehr zu tun, sondern weniger. Hier sind einige Möglichkeiten, um nach einem langen Arbeitstag zur Ruhe zu kommen.

● Die Kunst der Pendel-Pufferzone

Für viele endet der Tag nicht mit dem Zuklappen des Laptops, sondern erst, wenn der Kopf endlich zur Ruhe kommt.

Nicht nur Menschen, die im Büro arbeiten, können die Fahrtzeit nach Hause nutzen. Auch bei der Arbeit im Homeoffice ist der "simulierte Arbeitsweg" ein wichtiges Hilfsmittel. Eine aktuelle Studie, auf die Dartmouth Health im Jahr 2025 hingewiesen hat, zeigt, dass schon ein einfacher zehnminütiger Spaziergang depressive Symptome verringern und dabei helfen kann, den eigenen Gedanken zu entkommen.

Ob ein Spaziergang um den Block oder einfach ein paar Minuten im Auto sitzen, bevor man ins Haus geht: Diese Pufferzone verhindert, dass sich der Arbeitsstress in den Abend hineinzieht. Genau in diesem Raum wirken sinnliche Erdungstechniken bei den meisten Menschen am besten. Dazu zählen tiefe Atemübungen oder die Nutzung eines hochwertigen Kräutervaporizers, wie dem Wolkenkraft Vaporizer, um vom Zustand der Anspannung in einen Zustand der Ruhe überzugehen. Indem man sich auf die eigene Atmung und die feinen Düfte konzentriert, die der Vaporizer verströmt, sendet man dem Gehirn ein klares Signal: Der Arbeitstag ist vorbei.

● Digitale Entschleunigung

Es ist allgemein bekannt, dass das blaue Licht von Computer- und Fernsehbildschirmen dem Schlaf schadet. Aber wusste man auch, dass es ebenso der inneren Ruhe schadet?

Tatsächlich fand eine Studie von Forschern der Harvard Medical School heraus, dass die abendliche Nutzung von Geräten mit blauem Licht den Schlafrhythmus stört, da sie die Produktion des Hormons beeinträchtigt, das für die Regulierung der inneren Uhr zuständig ist. Um wirklich zur Ruhe zu finden, muss man den Lärm zum Schweigen bringen.

Ein paar Dinge, die man tun kann: das Handy mindestens 30 Minuten vor der geplanten Entspannungszeit an eine feste Ladestation legen, den Nicht-stören-Modus aktivieren, sodass nur Notfallkontakte durchkommen, und/oder das ständige Scrollen gegen ein gedrucktes Buch eintauschen, damit das Gehirn zur Ruhe kommt.

● Eine reizarme Umgebung schaffen

Nicht nur draußen, auch die eigenen vier Wände sind heute voller kleiner Stressfaktoren wie grelles Licht, Unordnung und Hintergrundgeräusche. Bei so viel Trubel ringsum fällt es dem Geist oft schwer, zur Ruhe zu kommen.

Nach der Heimkehr sollte man daher eine förderliche Umgebung schaffen, in der Körper und Geist zur Ruhe kommen können. Zunächst hilft es, das Licht zu dimmen, um die natürliche Entspannungsreaktion des Gehirns auszulösen. Auch beruhigende Klanglandschaften oder Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung können helfen, ungestört zu entspannen.

● Die Kraft sanfter Bewegung ohne Sport

Trainingseinheiten im Fitnessstudio sind gut für die Fitness, lassen aber auch den Adrenalinspiegel ansteigen. Wer sich entspannen und letztlich schlafen möchte, sollte auf ein intensives Training verzichten. Stattdessen bieten sich sanfte Bewegungen an. Leichtes Dehnen kann beispielsweise die Muskelspannung lösen und dem Körper dabei helfen, in einen ruhigen Zustand überzugehen.

Auch Atemübungen oder dreißig Minuten Meditation vor dem Schlafengehen können helfen, den Kopf von stressigen Gedanken zu befreien.

●  Das sinnliche Ritual auskosten

Man kann sich ein eigenes sinnliches Ritual schaffen, das beim Entspannen hilft. Für viele bedeutet das, eine Tasse Kräutertee zu kochen oder ein leichtes Abendessen zuzubereiten. Es kann aber auch ein warmes Bad, Stricken, Rätsellösen oder Lesen sein. Grundsätzlich eignet sich jede Aktivität, die entspannt und die Sinne anregt.

●  Einfach nichts tun

Nicht jeder muss aktiv etwas tun, um zu entspannen. Man kann einfach die Bildschirme weglegen, die Arbeitskleidung wechseln und die Füße hochlegen. Es muss nichts weiter passieren. Beim ins Leere Starren gibt man dem Geist die nötige Zeit, die Gefühle des Tages zu verarbeiten.

Wer den ganzen Abend Inhalte auf dem Handy oder Fernseher konsumiert, gibt dem Geist keine wirkliche Möglichkeit zum Durchatmen. Also einfach mal fünf Minuten ganz ohne Ziel am Fenster sitzen.

Fazit

In der heutigen Welt, in der man ständig erreichbar ist, braucht es bewusste Anstrengung, um sich nach einem langen Arbeitstag ruhige Momente zurückzuerobern, die beim Entspannen helfen. Am besten mit einer kleinen Veränderung beginnen oder ein eigenes Entspannungsritual schaffen und selbst erleben, welchen Unterschied das im Leben macht.

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