Nein, das „o“ ist kein Druckfehler. Die „Kleinen Mobel“ verzichten bewusst auf den deutschen Umlaut. Ehud Roffe und Kompagnon Marc Lotzmann, im Hauptberuf Gastronom und Künstler, begannen ihr Vintage-Geschäft während der Coronapandemie.
Die Zukunft der Gastronomie war ungewiss, da kam der Handel mit Möbeln gerade recht. Stilistisch liegt der Schwerpunkt auf „Mid Century“-Stücken – Originalen aus den 1940er- bis 1960er-Jahren. „Das Spannende an unserem Business sind die Geschichten dahinter“, erzählt Ehud. „Wir erfahren in kurzer Zeit viel über die Menschen, denen die Möbel gehörten. Einmal haben wir sogar Möbel aus dem Nachlass des Gewandhaus-Architekten Rudolf Skoda erstanden.“
Vertrieben werden die Stücke ausschließlich über Instagram und Kleinanzeigen. So finden diese einzigartigen Möbel neue Besitzer und erzählen ihre Geschichten weiter.


