Wie bei allen deutschen Sommersportlern liegt der Fokus in den kommenden Monaten auch beim Institut für Angewandte Trainingswissenschaften (kurz: IAT) auf den Olympischen Spielen in Paris. Um auf dem Weg dorthin nichts dem Zufall zu überlassen, werden in den nächsten Monaten zahlreiche Spitzensportler aus ganz Deutschland verschiedene trainingswissenschaftliche und medizinische Tests im IAT absolvieren. Schließlich können die Wissenschaftler des Instituts an kleinen Stellschrauben drehen.
„Wir können in vielen Sportarten dazu beitragen, die letzten Prozente herauszuholen, die am Ende über Sieg oder Niederlage entscheiden“, erklärt Marc-Oliver Löw, der das Institut in der Marschnerstraße seit Juli 2023 leitet und den in den letzten Monaten vor allem die Finanzierung des Instituts umtrieb. Erst sollte die Förderung des Bundes um zwei Millionen Euro gekürzt werden, dann hieß es im Oktober, statt einer empfindlichen Kürzung solle es so- gar etwa zwei Millionen Euro mehr geben.
Marc-Oliver Löw hofft, dass diese Erhöhung auch nach der Verabschiedung des Bundeshaushaltes Bestand hat – um auch über Paris hinaus weiterhin an den Erfolgen des deutschen Spitzensports mitzuarbeiten.

