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  • Musik
Vom 05. bis 14. Juni

Operndramatik und Open Air

Die Galgenbergschlucht verwandelt sich in einen faszinierenden Konzertort mit Feuerwerk
Die Galgenbergschlucht verwandelt sich in einen faszinierenden Konzertort mit Feuerwerk © Thomas Ziegler

Mehr als 80 Veranstaltungen machen die Händel-Festspiele in Halle zum größten Musikfestival Sachsen-Anhalts. 2026 stehen sie unter dem Motto „Mannsbilder: Helden, Herrscher, Herzensbrecher“.

Händels wandelbare Opernfiguren spannen den Bogen zu aktuellen Diskursen über Männlichkeit. Ein Kontext, in den sich die opera drammatica „Talestri“ gut einfügt. Prinzessin Maria Antonia Walpurgis schrieb im 18. Jahrhundert Musik und Libretto über die Königin der Amazonen. Am 6. Juni kommt „Talestri“ konzertant zur Aufführung in der Georg-Friedrich-Händel-Halle.

Ebenfalls konzertant folgen an gleicher Stelle am 11. Juni „Radamisto“: Die Händel-Oper erzählt von der Machtgier des armenischen Königs Tiridate. Es treffen skrupellose Herrscher auf verletzliche Liebende. Und am 12. Juni „Aci, Galatea e Polifemo“ als Galakonzert zur Verleihung des Händel-Preises 2026 an René Jacobs.

Ein ungewöhnlicher Crossover-Sound erklingt, wenn sich für „Bridges“ am 13. Juni die Galgenbergschlucht in eine Open-Air-Bühne verwandelt. Mit Bonaparte und dem Elektro-Duo Super Flu, das einen neuen Track mit der Staatskapelle Halle zur Uraufführung bringt. Das große Finale: ein Feuerwerk zur Musik Händels.

Händel-Festspiele
5.–14. Juni in Halle
www.haendelhaus.de

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