Sonst heißt es im Museum: nur schauen, nicht anfassen. Anders bei der Grassimesse, wenn Produktdesigner und Kunsthandwerker aus aller Welt ausstellen und ihre Objekte verkaufen. In diesem Jahr präsentieren 140 Künstler aus Europa, Südamerika und Asien Schmuck und Möbel, Arbeiten aus Keramik, Holz, Glas, Metall und Textil.
Als roter Faden zieht sich durch die bis ins Jahr 1920 zurückreichende Verkaufsmesse die Auseinandersetzung mit der Zukunft von Materialien. Nachhaltigkeit wird dabei nicht als Einschränkung begriffen, „sondern als produktiver Ausgangspunkt für überraschende, poetische und experimentelle Arbeiten“, wie das Grassimuseum für Angewandte Kunst mitteilt.


