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  • Stadtleben

NACHHALTIGE PROJEKTE

Die Menschheit verbraucht die Ressourcen der Erde deutlich schneller, als neue entstehen. Wir leben auf Kosten unserer Kinder und der ärmeren Menschen in der Welt. Das Prinzip der Nachhaltigkeit soll diesen Trend umkehren. In Leipzig gibt es bereits viele Projekte, die Hoffnung machen. Wir stellen hier zwei dieser Projekte vor.

zusehen eine Gruppe von Menschen in einem Garten
„Alle gemeinsam“ ist die Handlungsmaxime des Teams in den Gemeinschaftsgärten der DENKMALSOZIAL gGmbH © DENKMALSOZIAL gGmbH

Inklusive Wohnprojekte mit ökologischer Ausrichtung

DIE DENKMALSOZIAL GGMBH

Langfristig angelegt und ökologisch sinnvoll sollen die Wohnprojekte der gemeinnützigen Institution DENKMALSOZIAL in Leipzig sein und keiner soll dabei außen vor bleiben, so der Anspruch. „Wir leben den Inklusionsgedanken, wollen alle mitnehmen, das gehört quasi zu unserer DNA“, erklärt Geschäftsführer Toralf Zinner und betont: „Für uns bedeutet Nachhaltigkeit auch, dass sich alle integriert fühlen: egal, ob ältere Menschen, Menschen mit Einschränkungen, mit wenig Geld oder solche mit Migrationshintergrund.“ Auch in den Wohnprojekten drückt sich der Integrationsgedanke aus. Es gibt gemeinschaftliche Wohnbereiche, einen Gemeinschaftsgarten und eine offene Türe für alle an Bildungsangeboten und kleinen Events Interessierten. „Der ökologische Aspekt ist uns ebenfalls sehr wichtig“, unterstreicht Zinner: „Unsere Altbauten werden schrittweise begrünt, eine Zisterne zur Regenwasserrückgewinnung wurde installiert, der Bodenversiegelung wirken wir entgegen.“

www.denkmalsozial.de

Wert der Auenlandschaft aufzeigen und verbessern

PROJEKT „LEBENDIGE LUPPE“

Leipzig hat einen ökologischen Schatz: den Auwald. Mit dem Projekt „Lebendige Luppe“ wollen die Projektpartner, die Städte Leipzig und Schkeuditz, der NABU Sachsen, die Uni Leipzig und das UFZ, das Auwaldgebiet der Elster-Luppe-Aue erforschen, aber auch Wasserläufe revitalisieren und verbinden. Damit sollen auch sogenannte Ökosystemleistungen für die Zukunft bewahrt werden, zum Beispiel die Sicherung des Auwalds als Lebensraum und Erholungsgebiet, erklärt der NABU Sachsen. Auch der ökonomische Aspekt zählt, beispielsweise durch die Hervorbringung von Nutzpflanzen wie Pilzen oder die Fähigkeit des Ökosystems als Wasserspeicher – auch gegen Hochwassergefahren. So soll der Auwald auch zukünftig seine „Leistungen“ für den Menschen erbringen können, aber auch die Fähigkeit zur Regeneration erhalten. 

www.lebendige-luppe.de

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