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Minimalismus in Leipzig

© Foto von Ben Mack: https://www.pexels.com/de-de/foto/licht-ferien-romantisch-ozean-6775268/

In den vergangenen Jahren haben viele Menschen den Trend zum Minimalismus für sich entdeckt. Ziel der Bewegung ist es nicht, sich von allen Dingen zu trennen und in einer praktisch leeren Wohnung zu leben. Vielmehr geht es darum, den Blick auf das Wesentliche zu schärfen und sich bewusst auf diese Dinge zu reduzieren. Wie dieses Konzept auch in Leipzig erfolgreich umgesetzt werden kann, sehen wir uns in diesem Artikel an.

Richtig und mit System ausmisten

Viele, die den Trend zum Minimalismus gehen wollen, greifen zunächst zu radikalen Mitteln. Ja, in der Tat bedeutet Minimalismus zunächst, dass wir uns von bestimmten Dingen trennen. Doch das bedeutet nicht, dass wir in einer großen Aktion hunderte Dinge aussortieren.

Für den Anfang ist es vollkommen ausreichend, sich zunächst ein Möbel auszusuchen. Wer zum Beispiel eine Kommode gründlich unter die Lupe nimmt und sich von Dingen trennt, die daraus wirklich nicht mehr benötigt werden, der geht den ersten Schritt. Bei dieser Arbeit ist es wichtig, dass auch die Liebsten mit ins Boot geholt werden. Nur wenn die anderen Bewohner des Haushalts die Idee verstehen können, werden sie mit der Reduktion der Dinge einverstanden sein. Gleichzeitig entsteht nach dem erfolgreichen Aussortieren der Dinge ein gemeinsames Erfolgserlebnis, das viel Wert sein kann.

Probeweise von Sachen trennen

Wer sich dazu entschließt, bestimmte Gegenstände aus dem Haushalt nicht mehr länger zu erhalten, muss diese nicht direkt auf den Müll werfen oder verkaufen. Eine gute Zwischenlösung ist, sich um einen Lagerplatz zu bemühen, wie ihn zum Beispiel Listando in Leipzig zur Verfügung stellt. Dort haben gewisse Möbel Platz, bei denen noch nicht sicher ist, ob sie weiter aufbewahrt werden sollen.

So ist die Trennung nur eine auf Zeit und kann bei Bedarf rückgängig gemacht werden. Sind die Möbel aus der Wohnung verschwunden und in den Lagerraum gebracht worden, so lässt sich außerdem ausprobieren, wie das Leben ohne sie funktioniert. In so manchem Fall folgt daraus die Feststellung, dass sie gar nicht zwingend länger aufbewahrt werden müssen.

Neue Strategien auch beim Kaufen

Minimalismus bezieht sich nicht nur darauf, wie wir mit den Dingen umgehen, die wir bereits besitzen. Es handelt sich auch um eine bestimmte Art, mit neuen Käufen umzugehen. Wer sich der Bewegung verschrieben hat, wird nicht in besonders günstige Warenhäuser gehen und dort auf Quantität statt auf Qualität achten. Viel besser ist es, sich direkt auf jene Dinge zu fokussieren, die wirklich benötigt werden und die den Haushalt über Jahre bereichern können. Wer nur kauft, was er oder sie wirklich braucht, der schützt sich vor einer erneuten starken Zunahme des Hausstandes.

Wohin mit den alten Sachen?

Im Bereich des Minimalismus spielt auch der Blick auf die begrenzten Ressourcen unserer Erde eine wichtige Rolle. Dementsprechend tut es vielen weh, gebrauchte Dinge einfach auf den Müll zu werfen. Stattdessen bietet sich der Blick in den Freundes- und Bekanntenkreis an. Findet sich dort kein Abnehmer, sind Online-Portale oder ein Flohmarkt eine geeignete Anlaufstelle. Wer dort nicht fündig wird, kann bei Kinderheimen oder Wohlfahrtsläden nachfragen, ob sie an einer Spende interessiert sind.

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