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  • Freizeit
2. bis 8. September
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Lebendige Industriekultur entdecken

Wer war Karl Heine? Wo landet der Müll der Stadt? Wer baut Ladestationen für E-Autos in Leipzig? Die Antworten dazu gibt es bei den 12. Leipziger Tagen der Industriekultur.

Blick in die Abfallbehandlungsanlage
Was passiert mit dem Müll der Stadt? Blick in die Abfallbehandlungsanlage des Zweckverbands Abfallwirtschaft Westsachsen am Standort Cröbern © Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen

Leipzig und seine Umgebung aus ungewohnten Blickwinkeln erkunden – das können Besucherinnen und Besucher vom 2. bis 8. September im Rahmen der Tage der Industriekultur in den Werkhallen bekannter Unternehmen, in alten Fabrikanlagen mit neuer Nutzung oder in den Schatzkammern kleiner Museen.

Von Eilenburg nach Wurzen

Nicht nur in Leipzig, sondern in der gesamten Region gibt es interessante Aspekte der Industriekultur zu entdecken. In Wurzen führt eine Rad- bzw. Autowanderung von der Sternwarte Eilenburg über die neue Supervulkan-Ausstellung Röcknitz zum Steinarbeiterhaus Hohburg und zur Gießerei Wurzen, in der ein Blick in das feurige Innere des Unternehmens geworfen werden darf.

Neben Wurzen bietet das Leipziger Umland industriekulturelle Schätze in Großpösna, Markkleeberg und Zeitz. Das bewährte Format der Tage der Industriekultur feiert seinen zwölften Geburtstag mit besonderen Führungen auf der Route „Offenes Werktor“ mit freundlicher Unterstützung der IHK zu Leipzig.

Wer schon immer mal einen Blick hinter die Kulissen verschiedener Industrieunternehmen Leipzigs und der Region werfen wollte, ist hier genau richtig. So bietet das Unternehmen Siemens Energy Compressors eine Führung durch die Fertigung und in Lippendorf kann das Innere des LEAG-Kraftwerks bis zur Aussichtsplattform in 163 Metern Höhe erkundet werden.

Weitere Highlights im Programm

Teil des zu den Tagen der Industriekultur gehörenden Industriekulturfestivals ist eine Ausstellung von Fotografien der Fotothek Mai, die den Wandel im Neuseenland zeigt. In der „zeitMASCHINE Karl Heine“ erwartet die Besucher eine Lesung über den Leipziger Industriepionier mit Christian von Aster sowie diverse Führungen zur Plagwitzer Industriegeschichte.

Den Abschluss bildet eine Veranstaltung am Musikpavillon im Clara-Zetkin-Park. Anlass ist das 125-jährige Bestehen des Leipziger Palmengartens, das mit Orchester, interessanten Gesprächen zur Leipziger Park- und Musikkultur sowie Speis und Trank gefeiert wird.

Alle Infos zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter
www.industriekulturtag-leipzig.de

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