Star der Karte
„Wir würden das Lokal gern in gute Hände geben“, sagen die zwei. Diese guten Hände sollen eine Gastrokultur bewahren, in der die heimische Küche der DDR, der Mauerfall und die Nullerjahre zu Hause sind. Auf der Speisekarte spiegeln sich diese drei Jahrzehnte in den Gerichten wider. Soljanka, Eisbein, Bauernfrühstück, Steak „Letscho“ – und der Star beim Publikum: Steak „Würzfleisch“. „Für das kommen manche sogar aus dem Westen“, wie Küchenmeister Haser berichtet: „Weil die das dort nicht kennen.“
Ob Ruf und Ruhm die Altersgrenze überwinden und den passenden Nachfolger erreichen, ist die letzte offene Frage, die Kuno und Hasi noch zu beantworten haben. Für alles andere sind sie bereit. „Mit einem weinenden Auge“, wie Uwe Grunert sagt. „Und mit einem lachenden“, wie Jörg Haser ergänzt.