Von Florenz zog es Sergio Birga 1965 nach Paris. Der Stadt, in der er sich dem Holzschnitt zuwandte, blieb er immer treu. Davon erzählen Werke wie „Nachtstücke vom Atelier“, das er 2019, wenige Jahre vor seinem Tod, entwarf.
Im Hintergrund hebt sich die Spitze des Eiffelturms vom Himmel ab. Sterne leuchten. Die Stadt inspirierte Birga ebenso wie Franz Kafkas surreal aufgeladene Welten. Künstlerisch setzte er sich in den 1960er Jahren intensiv mit den deutschen Expressionisten auseinander und freundete sich mit Otto Dix und Conrad Felixmüller an.
Mit „Sterne über Paris“ zeigt das Lindenau-Museum Altenburg die erste museale Ausstellung von Birga in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen seine künstlerischen und menschlichen Beziehungen über Sprachgrenzen hinweg.


