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Pelletofen: Vor- und Nachteile!

Innenräume mit dem Pelletofen beheizen: Deswegen lohnt sich ein Ofen mit Pellets!

Pelletöfen sind eine umweltfreundliche Alternative zum herkömmlichen Kamin © MD Jerry auf unsplash.com

Heizen mit Pellets: Wer auf umweltfreundliche Brennstoffe umsteigen und eine bedienungsfreundliche Heizmöglichkeit nutzen möchte, setzt auf einen modernen Pelletofen. Als Alternative zum herkömmlichen Kamin erheizt der Pelletofen den Innenraum schnell und einfach und erzeugt außerdem ein wohlig-warmes Ambiente.

Die Modelle verfügen über einen Brenner zum Erhitzen der nachhaltigen Pellets und einen Vorratsbehälter. Letztgenannter wird von den Nutzern befüllt. Die Anlage dosiert die Pelletmenge eigenständig. Es entstehen Abgase, die die Wärme an das Heizungswasser weiterleiten. Über das Wärmeverteilungssystem breitet sich die Wärme im Raum aus. Doch was ist ein Pelletofen? Wie funktioniert dieser und welche Vor- und Nachteile hält ein Pelletofen bereit?

Was versteht man unter einem Pelletofen?

Bei einem Pelletofen handelt es sich um einen Kaminofen. Statt Holz verbrennen Nutzer hier sogenannte Pellets aus Restholz und natürlichen Bindemitteln. Mit Wasser werden die Pellets in Form gepresst. Mit einem Pelletofen setzen Nutzer dank der Verkleidung aus Ofenkacheln optische Akzente. So können Interessierte ihrer Kreativität freien Lauf lassen und den Ofen nach ihren individuellen Vorstellungen gestalten.

Der Pelletofen verfügt über eine große Sichtscheibe. So können Verwender das Spiel der Flammen beobachten und erschaffen ein warmes und gemütliches Ambiente. Der Ofen gibt außerdem Strahlungswärme an den Innenraum ab, sodass sich dieser aufheizt. Hat der Ofen den Raum auf die zuvor eingestellte Temperatur gebracht, schaltet sich dieser automatisch aus. Das bedeutet, dass die Raumtemperatur stets wie gewünscht ausfällt.

Die Montage des Ofens geht mit einem geringen Aufwand einher. Ziehen die Nutzer um, kann der Pelletofen einfach und bequem abmontiert und in dem neuen Haus aufgestellt werden. Die Nutzung im neuen Gebäude ist möglich, sofern dieses über einen Anschluss an den Schornstein und eine externe Verbrennungsluftzufuhr verfügt. Da der Ofen mit Strom betrieben wird, sollte eine Steckdose in unmittelbarer Nähe vorhanden sein. Wer sich auf der Suche nach dem passenden Modell befindet, kann das Internet aufsuchen. Hier finden Interessierte einen Pelletofen im Überblick.

Wie funktioniert ein Pelletofen?

Pelletöfen gelten als besonders komfortabel. Denn im Gegensatz zum herkömmlichen Kamin müssen Verwender lediglich dafür sorgen, dass ausreichend Pellets in der Vorratsbox platziert werden. Das Entzünden übernimmt der Ofen automatisch auf Basis einer elektronisch gesteuerten Mechanik und einer Zeitschaltuhr. Die Verwender befüllen lediglich den Tank. Anschließend sorgt die Fördermechanik des Ofens dafür, dass die korrekte Pelletmenge im Ofen verbrannt wird. Sie befördert diese nämlich in die Brennmulde, die durch einen Zünddraht automatisch erhitzt wird. Frischluft erhalten die Flammen im Inneren des Pelletofens über ein Gebläse. Dieses erzeugt keine Geräusche.

Der Pelletofen : die Vor- und Nachteile

Lohnt sich ein Pelletofen? Diese Frage stellen sich zahlreiche Verbraucher, die sich auf der Suche nach einer Alternative zu einem herkömmlichen Kamin befinden. Der moderne Pelletofen wird mit Pellets befüllt. Diese sind unbehandelt und werden aus Restholz wie Hobelspäne hergestellt. Mit hohem Druck werden die Pellets gepresst. Chemische Bindemittel kommen dabei nicht zum Einsatz. Stattdessen werden Maisstärke oder Kartoffelstärke verwendet. Die Größe der Pellets beläuft sich auf 20 bis 50 Millimeter. Der Heizwert beträgt circa 5 kWh pro Kilogramm.

Pelletöfen erfreuen sich mittlerweile großer Beliebtheit. Denn die Öfen im modernen Design sind einfach zu bedienen. Nutzer kaufen die Pellets in Säcken ein. Gelagert werden diese im Vorratstank des Ofens. Die treibhausgasfreie und damit umweltfreundliche Verbrennung erfolgt somit ohne großen Aufwand. Es entsteht kaum Asche, sodass der Ofen schnell gereinigt werden kann. Die Reinigung sollte in einem Abstand von zwei Tagen erfolgen. In diesem Zusammenhang säubern Nutzer den Brennraum mit einem Asche-Staubsauger. Ist die Brennschale verkrustet, sollten die Ablagerungen entfernt werden. Anschließend kann die Sichtscheibe mit einem trockenen und weichen Tuch behandelt werden.

Die Pellets werden aus Holz gewonnen. Das erfordert wenig Energie. Im Vergleich zu Heizmöglichkeiten, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, können die Verwender eines Pelletofens folglich etwas für die Umwelt tun und ihren eigenen ökologischen Fußabdruck verringern. Jedoch gilt: Die Anschaffungskosten für einen Pelletofen können – je nach Modell – hoch ausfallen. So kosten diese im Durchschnitt zwischen 850 und 5.000 Euro. Zudem können Kosten für eine Schornsteinverlängerung oder -sanierung anfallen. Dies ist der Fall, wenn der Schornsteinfeger feststellt, dass sich der vorhandene Zugang nicht für die Verwendung eines Pelletofens eignet.

Nutzer können eine BEG-Förderung in Anspruch nehmen, sofern sie sich für einen wasserführenden Pelletofen entscheiden.  Das Bundesamt für Wirtschaft und Abfuhrkontrolle (BEG) unterstützt die Nutzer dabei, die Anschaffungskosten für den umweltfreundlichen Ofen zu reduzieren. Des Weiteren löst das Brennmaterial Zusatzkosten aus. Besitzer eines Waldes können Scheitholz zerkleinern und dieses anschließend im Pelletofen verbrennen. In diesem Kontext fallen die Kosten gering aus. Wer kein Holz aus dem Wald sein Eigen nennt, kauft dieses im Handel ein. Hier stehen Pellets in der Regel für 303 Euro pro Tonne zur Verfügung. Im Idealfall erwerben Nutzer die Pellets im Sommer. Zu diesem Zeitpunkt fallen die Presslinge besonders günstig aus. Darüber hinaus muss eine Stromversorgung gegeben sein. Denn der Pelletofen kann die Räumlichkeiten nur beheizen, wenn eine Stromzufuhr besteht. Bei einem Stromausfall funktioniert der Pelletofen nicht. Wurde dieser nicht durch äußere Einflüsse wie ein Gewitter ausgelöst, können Verbraucher den Elektronotdienst rufen, um wieder Strom zu beziehen.

Das Fazit – zahlreiche Vorteile von Pelletöfen

Ein natürliches Flammenbild, eine einfache Bedienung und eine schnelle Montage: Pelletöfen liegen im Trend und stellen eine willkommene Alternative zum herkömmlichen Kamin dar. Durch die positive Umweltbilanz eignen sich die Öfen für alle, die ihren ökologischen Fußabdruck verringern und umweltfreundlich heizen möchten. Gleichzeitig wertet ein wartungsarmer Pelletofen den Innenraum auf und setzt gekonnt Akzente.

Verbrannt werden naturbelassene Pellets, die keine chemischen Bindemittel aufweisen und zu fairen Preisen zur Auswahl stehen. Die Pellets werden in der Vorratsbox des Pelletofens gelagert. Der Ofen führt diese automatisch ein und heizt somit den Wohnraum auf. Die Reinigung des Pelletofens sollte alle zwei Tage erfolgen, lässt sich jedoch schnell und einfach umsetzen. Die Zusatzkosten umfassen Kosten für die Pellets und die Wartung. Gegebenenfalls ist es notwendig, den bestehenden Schornstein zu sanieren oder einen Außenschornstein anzubringen. Der Schornsteinfeger berät Interessierte umfassend über den passenden Pelletofen und mögliche Maßnahmen.

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