Laut einer Studie nutzen 38 Prozent der Neun- bis Elfjährigen ein Smartphone. Doch während sich der technologische Fortschritt in rasantem Tempo entwickelt, stagniert die menschliche Adaptionsfähigkeit. „Statt an Altem festzuhalten, wäre es klüger, gemeinsam mit unseren Kindern zu wachsen und uns mit ihren Interessen auf Augenhöhe zu beschäftigen", erklärt der Sprecher der Telekom-Initiative „Teachtoday", Thomas Schmidt, während der „Blogfamiliär"-Veranstaltung in den Räumen der HABA Digitalwerkstatt. Patricia Cammarata vom Blog „Das Nuf" warnt in ihrem Vortrag, dass eine Zeitbegrenzung der Medienzeit, wie sie beispielsweise die WHO vorschreibt, nicht zielführend sei.
Besser sei es, gemeinsam mit den Kindern ihre Welt zu erforschen, sich zeigen zu lassen, was sie begeistert und ihre Welt niemals schlechtzumachen. Es sei gut möglich, dass Eltern den aktuellen YouTuber nicht so toll finden, aber das bedeutet nicht, dass Eltern pädagogische Helden sind, sondern dass sie sich in einer anderen Lebenswelt bewegen.


