Manche LEGO® Welten sind längst verschwunden. Andere stehen noch heute in Kinderzimmern. Genau diese Jahrzehnte bringt „Flashback“ auf Schloss Augustusburg zusammen. Ab 26. September sind dort mehr als 1.780 Modelle zu sehen. Über eine Million LEGO® Steine wurden dafür verbaut.
Die Dimension zeigt sich auch auf der Fläche. Rund 700 Quadratmeter umfasst die Sonderausstellung. Mehr als 30 Szenerien verteilen sich auf 13 Themenräume. Die Sammlung stammt vom Team Lange.
Zwischen Kindheit und Kinderzimmer
Die ältesten City-Welten führen zurück in die 1960er-Jahre. Weitere Modelle stammen aus den folgenden Jahrzehnten bis in die 2010er-Jahre. Damit treffen verschiedene Generationen auf unterschiedliche Erinnerungen. Neben den City-Welten gehören Technic und Architecture zur Schau. Auch Friends, Harry Potter™ und Star Wars™ sind vertreten. Ein LEGO® Jahrmarkt ergänzt die Themenbereiche.
Bei Star Wars™ geht die Inszenierung über die Modelle hinaus. Eine 360-Grad-Projektion arbeitet mit Licht und Bewegung. So entsteht rund um die Modelle ein eigenes Raumfahrtszenario.
Suchen, rätseln, selber bauen
„Flashback“ setzt nicht allein auf das Anschauen. Kinder können an mehreren Stellen selbst aktiv werden. Bei einer Rallye suchen sie nach versteckten „Hidden Tattoos“. Ein Quiz greift Wissen aus der Ausstellung auf. In den Spielecken stehen LEGO® Steine zum eigenen Bauen bereit. Dort können auch Mosaike entstehen. Für Bewegung sorgen XXL-Funblocks und ein Bällebad. Vier lebensgroße LEGO® Figuren dienen als Fotomotive. Text- und Bildtafeln ergänzen die Modelle. Sie liefern Hintergründe zu den verschiedenen LEGO® Welten. So wechseln sich Anschauen, Lesen und eigenes Bauen ab.
Mehr als LEGO® im Schloss
Wer für „Flashback“ nach Augustusburg fährt, kann den Besuch mit weiteren Museen verbinden. Im Schloss befinden sich auch das Kutschenmuseum und das Motorradmuseum. Letzteres zeigt mehr als 170 Exponate aus 150 Jahren Motorradgeschichte. Für diese Kombination gibt es ein eigenes Ticketangebot. Beim Kauf eines „Flashback“-Tickets und eines weiteren Museumstickets reduziert sich der Gesamtpreis der Museumstickets um 20 Prozent. Auch eine Pause ist direkt am Schloss möglich. Das Café Anna ist täglich geöffnet. Sein Name erinnert an Kurfürstin Anna. Die Gemahlin des sächsischen Kurfürsten August stammte aus Dänemark – ebenso wie die Geschichte der LEGO® Steine.


