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Ab dem 11. Dezember

Häkeln für die Kunst

Lea Reinke (r.) und Kunstvermittlerin Kirsten Lemm (2. v. r.) vom MdbK mit der Gruppe „Leipziger Maschen“
Lea Reinke (r.) und Kunstvermittlerin Kirsten Lemm (2. v. r.) vom MdbK mit der Gruppe „Leipziger Maschen“ © Dimo Rieß

Meist stehen Gemälde im Mittelpunkt des Interesses am Museum der bildenden Künste. Doch jetzt sind es Textilien – in Kooperation mit der Mobilier National in Paris zeigt das Leipziger Museum ab 11. Dezember über 50 Bildteppiche.

Von der barocken Tapisserie bis zu modernen Werken nach Vorlagen von Max Ernst, Miró, Picasso und anderen Künstlern. Die Schau, die sich durch das ganze Haus zieht, fragt nach der historischen Entwicklung und der Aktualität des Mediums. Im Rahmen der Ausstellung lädt das Museum außerdem alle Interessierten ein, sich mit dem Prozess der Handarbeit auseinanderzusetzen.

„Weben und Knüpfen hat immer etwas mit Verbindungen zu tun“, sagt Kirsten Lemm, Kunstvermittlerin am Museum, die mit 14 Handarbeitstreffs wie den „Leipziger Maschen“ in Kontakt steht. Die Gruppen haben Pflanzenteile gehäkelt, die im Museum zum großen Gesamtwerk „Millefleurs. Ein Teil von mir sprießt“ zusammenwachsen. Nacheinander stellen die Gruppen vom 8. Januar bis 9. April immer donnerstags, 15 Uhr, ihre Arbeit und Techniken in einem als sogenanntes „Faden-Atelier“ eingerichteten Museumsraum vor und laden zum Mitmachen ein.

Außerdem verbindet die Ausstellung eine Leipziger und eine Groitzscher Grundschule, die Zäune oder Fahrradständer verschönern. „Mit Urban Knitting entsteht etwas Schönes, Freudvolles an den Schulen und am Museum“, sagt Lemm.

Mehr Infos unter
www.mdbk.de

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