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Mitstreiter immer willkommen

Für eine saubere Stadt

Die Umweltdetektive Markkleeberg nehmen sich einmal im Monat einen Teil ihrer Heimatstadt vor und sammeln dort Müll auf. Die Kinder lernen so, ihre Umwelt ganz anders wertzuschätzen.

Teilnehmer Björn Freiberg bei der Müllsammelaktion
Teilnehmer Björn Freiberg bei der Müllsammelaktion © Umweltdetektive Markkleeberg

Zigarettenstummel, Schrott, ausrangierte Reifen und sogar Golfbälle: Es gibt kaum etwas, was die Umweltdetektive Markkleeberg bei ihrer monatlichen Sammelaktion noch nicht gefunden haben.

Am Sonntagmorgen um 10 Uhr geht es los, Treffpunkt ist an diesem Sonntag im Juni der Sportpark Camillo Ugi. Von hier aus schwärmen die Umweltdetektive zwei Stunden lang aus und sammeln, mit ihren Müllgreifern und Handschuhen ausgestattet, alles auf, was nicht in die Umwelt gehört.

Ins Leben gerufen wurde die Initiative von Eszter Csepe-Bannert und ihren zwei Söhnen. In ihrem Sardinien-Urlaub begannen sie, den stark verschmutzten Strand von Müll zu befreien. „Als wir zurückgefahren sind, haben wir uns gefragt, warum wir das im Urlaub machen und nicht in Markkleeberg, hier liegt ja auch viel Müll rum“, erinnert sich Csepe-Bannert.

Mit ihrer Idee, eine Initiative zu gründen, bewarb sie sich um Fördermittel und gewann den „eku – Zukunftspreis für Energie, Klima, Umwelt“.

Gewinnt gleich zum Start einen Preis

Mit den 300 Euro Preisgeld kaufte sie Müllgreifer für die Umweltdetektive. Richtig groß wurde die Idee aber erst, als immer mehr Menschen zu den Müllsammel-Aktionen kamen, wie zum Beispiel Björn Freiberg und seine Familie. Das war vor allem der Kita zu verdanken, welche ihre Söhne zu diesem Zeitpunkt beide besuchten.

„Die Initiative ist nichts ohne die Leute, die sie mit Leben füllen. Eine sehr engagierte Erzieherin aus der Kita meiner Söhne hat dann vorgeschlagen, dass die Familie das Thema in die Kita einbringt. Und über Mundpropaganda hat sich das dann verbreitet“, so Eszter Csepe-Bannert. Und auch Björn Freiberg pflichtet bei: „Wir sind über die Kita auf die Initiative aufmerksam geworden.“

Die Initiative ist nichts ohne die Leute, die sie mit Leben füllen. Eszter Csepe-Bannert, Umweltdetektive Markkleeberg

Unterstützung immer erwünscht

Bei der Entsorgung des Mülls kooperiert die Initiative inzwischen mit dem lokalen Abfallverband. Zu Beginn musste Eszter Csepe-Bannert den Müll noch gemeinsam mit ihrer Familie zu Hause trennen. Das ist nun nicht mehr nötig. Die Umweltdetektive sind immer auf der Suche nach Mitstreitern.

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