Immer mehr Schulen integrieren den „Frei-Day“ in ihr Lehrkonzept. Im Kern geht es darum, Schülern innerhalb der Unterrichtszeit ein Stunden-Kontingent für selbst organisierte Projekte einzuräumen. Die wiederum orientieren sich an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Die „Frei- Day“-Initiative fasst die Zielstellung ihres Lernansatzes so zusammen: „Die Schüler von heute sind die Gestalter von morgen. Damit sie unsere Welt nachhaltig und gerecht gestalten können, müs- sen Schulen die Potenzialentfaltung von Kindern und Jugendlichen als Kernaufgabe verstehen.“
In Leipzig haben sich mittlerweile 16 Schulen dem Projekt angeschlossen. Darunter die Kurt-Masur-Grundschule. „Das fing sehr einfach mit einer Müllsammelaktion rund um das Schulgelände an“, erzählt Konrektorin Christiane Dubiel. Müll wurde getrennt und später verzahnt mit dem Werken-Unterricht auf wiederverwertbare Materialien untersucht, zum Teil geschreddert und bearbeitet. So wurden Recycling-Prozesse für Kinder erfahrbar gemacht.


