Leipzig lässt sich nicht nur über seine Sehenswürdigkeiten kennenlernen. Auch die Gastronomie bietet Einblicke in die Geschichte und Gegenwart der Stadt. Genau hier setzen die Leipzig Food Tours an. Sie verbinden kulinarische Entdeckungen mit Stadtgeschichte und Architektur.
Die Führungen finden bewusst in kleinen Gruppen statt. So bleibt Zeit für Gespräche mit den Guides und Fragen zur Stadtgeschichte. Auch für Firmenfeiern, Familienfeste oder gemeinsame Unternehmungen eignen sich die Touren. Jede Führung dauert drei Stunden. Die Touren finden von Donnerstag bis Samstag statt. Eine Ausnahme bildet Plagwitz: Hier gibt es aktuell ausschließlich donnerstags Termine.
Hinter den Leipzig Food Tours steht ein kleines Team aus Leipzig. Das Unternehmen ist inhabergeführt und unabhängig von Konzernen. Bei der Auswahl der kulinarischen Stationen setzt es auf lokale Gastronomiebetriebe und Manufakturen. Die Teilnehmer lernen dabei unterschiedliche gastronomische Konzepte und Spezialitäten kennen.
Der Klassiker: Stadtgeschichte zum Anfassen
Die Innenstadt-Tour führt über den Brühl und durch die Leipziger Passagen. Unterwegs vermitteln die Guides Wissenswertes über Leipzigs Geschichte und Architektur. Auch kulinarisch gibt es Besonderheiten: Zu den Stationen gehört das Café Wagner. Außerdem stehen eigens für die Tour kreierte Mutzbraten-Burger auf dem Programm. Wo diese serviert werden, bleibt bis zur Verkostung eine Überraschung. Auch die Geschichte der Leipziger Lerche spielt eine Rolle.
Die Führung eignet sich für Besucher und Leipziger, die sich für die historische Innenstadt interessieren.
Kulinarische Vielfalt an der Eisenbahnstraße
Im Leipziger Nordosten führt die Tour entlang der Eisenbahnstraße. Das Viertel ist durch seine wechselvolle Geschichte und kulturelle Vielfalt geprägt. Die Guides vermitteln Einblicke in die Entwicklung des Stadtteils und seine gastronomische Szene. Zu den kulinarischen Stationen gehört das Bistro Syrien. Außerdem steht ein Café mit einem ungewöhnlichen Weinbarkonzept auf dem Programm. Welcher Betrieb dahintersteckt, erfahren die Teilnehmer erst während der Tour.


