Es geht nicht um nichts. Das besagt zumindest der Titel der aktuellen Ausstellung der Galerie für zeitgenössische Kunst, die sich mit dokumentarischer Kunst, Bildarchiven und aktuellen politischen Debatten beschäftigt. In „It’s not about nothing“ werden Themen von Vergangenheit bis Gegenwart verarbeitet: Dekolonialisierung, die Freiheitsbewegung im Iran, migrantische Kämpfe und die deutsche Nachwendezeit.
Episode 1 besteht aus Werken der eigenen Sammlung, die Krieg, Exil und deren Spuren verhandeln. Episode 2 im Neubau zeigt Bildarchive als Orte des Widerstands. „Aktuelle Absolventen der HGB, wie Merlin Rainer und Pooya Sedighi Mournani, treffen hier auf renommierte Künstler, wie Natascha Sadr Haghighian, die bereits den deutschen Pavillon in Venedig bespielte“, so Sabine Weier, Kuratorin und Pressesprecherin der GfZK.


