Wenn Schneeim Flachland liegt, muss man das ausnutzen: Einen Schneemann bauen, Schneekugeln formen und mit dem letzten Rest noch einen Schneeengel formen. Manchmal hat man Glück: Da liegt so viel Schnee, dass es sogar zum Schlittenfahren in Leipzig ausreicht. Doch wo gibt es die besten Rodelberge, wo kann man richtig gut Schlitten fahren?
Rodelberge in Leipzig
Der Ascheberg
Dieser immens große, langgestreckte Hügel wird auch Halde genannt. Er befindet sich im Naherholungsgebiet Lößnig-Dölitz. Von hier hat man einen großartigen Ausblick, aber er ist vor allem im Winter eine riskante Rodelbahn für Kinder, die auf Action stehen. Wer kleinere Kinder hat, kann an der Seite den langen Weg nach unten rodeln. Das Naherholungsgebiet in Lößnig ist eine der jüngsten und größten Parkanlagen in Leipzig. Neben einem Spielplatz gibt es hier auch eine asphaltierte Bahn, die man für Rollschuhfahren und ferngesteuerte Modellautos nutzen kann.
So geht's zum Rodelberg: Ascheberg
Der Fockeberg
Der Trümmerberg in der Südvorstadt ist natürlich bestens geeignet, um eine sehr lange, circa 850 Meter lange Rodelstrecke testen zu können. Allerdings muss man natürlich auch bis ganz nach oben laufen. Oben entlohnt einen die gute Aussicht über die Stadt. Vor allem zu Silvester bekommt man hier ein schönes Feuerwerk zu sehen. Im Sommer ist der Prix de Tacot, ein Seifenkistenrennen, ein echtes Highlight.
So geht's zum Rodelberg: Fockeberg
Das Völkerschlachtdenkmal
Mit 91 Metern ist das Völkerschlachtdenkmal das höchste Denkmal Europas. Circa 300 000 Menschen besuchen es pro Jahr. Kinder nutzen die vielen Hügel zum Rodeln. Der Gefährlichkeitsgrad kann aufgrund der großen Auswahl an Höhen selbst bestimmt werden.
So geht's zum Rodelberg: Völkerschlachtdenkmal
Der Scherbelberg im Rosental
Den Scherbelberg findet man im hinteren Teil des Roseltals. Auf ihm befindet sich der so genannte „Wackelturm“. Der 22 Meter hohe Turm wackelt tatsächlich, wenn man ihn besteigt. Der Scherbelberg ist ein Hügel, der aus Hausabfällen entstanden ist. Im Winter gibt es für Kinder hier eine sehr schöne Rodelstrecke, auch die „Todesbahn" genannt.
So geht's zum Rodelberg: Scherbelberg
Der Wachberg
Der Hügel in Rückmarsdorf ist 133,5 Meter hoch. Oder groß. Denn er ist die höchste natürliche Erhebung im Westen der Stadt. Er ist ein Langschaftsschutzgebiet. Der Wasserturm steht majestätisch über allem. Hier kann man natürlich gut rodeln. Und das bei einem schönen Panoramablick über die Stadt.
So geht's zum Rodelberg: Wachberg
Der Klangberg
Dieser Berg im Stadtteil Probstheida unweit des Völkerschlachtdenkmals ist eine Trümmerhalde, errichtet auf Trümmern verschiedener Kirchen und Kulturgüter. Es ist der einzige Rodelberg, auf den man bequem mit einer Treppe klettern kann. Oben befindet sich eine Denkmalinstallation, die an die Zerstörung der Universitätskirche St. Pauli erinnern soll. Im kleinen Park gibt es auch einen Spielplatz. Der Berg ist, das sollte man wissen, eine sehr wilde Rodelstrecke.
So geht's zum Rodelberg: Klangberg
Die Große Warze
Der Hügel an der Ferdinand-Lasalle-Straße in der Nähe der Sachsenbrücke ist ein sehr zentrumsnaher Rodelhügel. Der Clara-Zetkin Park ist Leipzig größter Park und bietet im Sommer neben einem großen Abenteuerspielplatz auch viele kulturelle Erlebnisse.
So geht's zum Rodelberg: Große Warze
Der Grüne Bogen
Der Park in Paunsdorf umfasst 120 Hektar. Hier gibt es sogar Wildpferde und viele Spielplätze. Die Parkanlage hat viele Preise gewonnen, zum Beispiel den Leipziger Architekturpreis.
So geht's zum Rodeln in Leipzig: Grüner Bogen
Das Rabet
Der Stadtteilpark im Stadtteil Neuschönefeld bietet viele Spielmöglichkeiten für Kinder und auch einen offenen Freizeittreff. Hier gibt es viele kleine Hügel, so dass zumindest kleiner Rodelspaß garantiert werden kann.
So geht's zum Rodeln in Leipzig: Rabet