Das Festival Europäische Notenspuren dreht sich in diesem Jahr ganz um das jüdische Musikerbe der Stadt, das langfristig im Mittelpunkt stehen soll.
Es geht um jüdische Musik entlang der Via Regia und um Klänge aus Ost und West, die sich in Leipzig immer wieder begegneten. Zum Programm gehört etwa das Konzert „Tate-Mame“ mit Karolina Trybała, die sich auf musikalische Spurensuche nach ihren Vorfahren aus Galizien begibt. Klezmer-Klassiker treffen dabei auf alte Tangos.
In „Ba-derech – auf dem Weg“ spricht der Pianist und Musikwissenschaftler Jascha Nemtsov über die Bedeutung der Via Regia und Leipzigs Rolle als Wirkungsstätte jüdischer Musiker. Er spielt Klavierwerke unter anderem von Fanny Hensel, Erwin Schulhoff und Alexander Weprik.


