Im Namen der Global Space Odyssey (GSO) rollen am 6. Juni wieder zahlreiche Fahrzeuge mit Soundanlagen und politischen Botschaften durch Leipzigs Straßen. Doch die GSO ist weit mehr als eine Musikparade. Sie versteht sich als kulturpolitische Demonstration und als Ausdruck einer Szene, die seit Jahrzehnten für Freiräume kämpft.
Entstanden ist die GSO bereits in den 2000er-Jahren rund um die Hanfparade, entwickelte sich aber schnell weiter. Statt Legalisierungsforderungen standen zunehmend kulturelle Themen im Mittelpunkt: Freiräume, Open-Air-Kultur und Orte für alternative Szenen. Kleine Clubs und Musik-Kollektive nutzten die Demo früh, um eigene Bedürfnisse öffentlich zu machen.



