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Giovanna Hoffmann im Interview

„Das war ein absoluter Traum“

Seit dieser Saison belebt Giovanna Hoffmann den Angriff von RB Leipzig. Als „Lohn“ durfte sie im Oktober ihr Debüt in der Nationalmannschaft feiern. SSL hat mit der jungen Fußballerin gesprochen.

Giovanna Hoffmann
Giovanna Hoffmann hatte in den ersten Monaten bei RB Leipzig viel Grund zum Jubeln © RB Leipzig/motivio

Sie sind im Sommer vom SC Freiburg nach Leipzig gewechselt. Wie fällt Ihr Fazit nach einem halben Jahr bei RB aus?

Giovanna Hoffmann: Ich bin sehr glücklich hier. Von Beginn an habe ich viel Vertrauen von unserem Trainer Jonas Stephan und den Verantwortlichen gespürt, und auch die Verbindung zu meinen Mitspielerinnen war schnell da. Unser Spielsystem passt perfekt zu meinen Stärken. Ich fühle mich auf und neben dem Platz sehr wohl.

Ihr Team hat die Bundesliga-Hinrunde auf Platz sechs beendet. Zufrieden?

Hoffmann: Ja, wir sind definitiv auf Kurs. Unser Ziel war es, eine bessere Saison zu spielen als im Vorjahr, und das sieht man schon jetzt. Der sechste Platz ist ein gutes Zwischenergebnis, vor allem, weil man die klare Entwicklung in unserem Spiel erkennen kann. Natürlich gibt es immer Dinge, die wir noch verbessern wollen, aber der Trend stimmt

Natürlich gibt es immer Dinge, die wir noch verbessern wollen, aber der Trend stimmt.  Giovanna Hoffmann, Stürmerin RB Leipzig

Was ist aus Ihrer Sicht in dieser Saison für das Team noch möglich?

Hoffmann: Wir wollen in jedem Spiel unsere bestmögliche Leistung abrufen und zeigen, was wir als Team draufhaben. Wenn wir unsere Heimstärke beibehalten und auch auswärts konstanter punkten, können wir vielleicht noch ein paar Plätze gutmachen

Im heimischen Stadion am Cottaweg konntet ihr vier von fünf Spielen gewinnen. Auswärts gab es nur zwei Siege in sieben Spielen. Was macht ihr zuhause anders als auswärts?

Hoffmann: Am Cottaweg haben wir eine lautstarke Unterstützung von den Fans, das Publikum ist sehr nah dran am Rasen. Das gibt uns zusätzliche Energie. Dazu fühlen wir uns auf unserem Platz einfach wohl und haben vielleicht auch eine gewisse Selbstverständlichkeit im eigenen Stadion. Aber zuletzt haben wir in Köln gezeigt, wie es auch in der Fremde klappen kann.

Als i-Tüpfelchen für eine erfolgreiche Hinrunde (sechs Tore und drei Vorlagen) feierten Sie zum Jahresende Ihr Debüt in der Nationalmannschaft. Wie haben Sie die Premiere gegen England erlebt?

Hoffmann: Das war ein absoluter Traum. Im Wembley-Stadion vor so einer Kulisse aufzulaufen und dann auch noch einen Treffer vorzubereiten, das war einfach unglaublich. Den Moment werde ich wohl nie vergessen.

Weitere Infos unter
www.rbleipzig.com

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