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Eventhalle H16

Comeback unter der Kuppel

Auf der Alten Messe wird die Halle 16 neu gedacht – eine Eventlocation zwischen historischer Architektur, Club-Vergangenheit und zeitgemäßen Formaten.

Gut ausgeleuchtet wird die graue Eminenz zur schillernden Persönlichkeit
Gut ausgeleuchtet wird die graue Eminenz zur schillernden Persönlichkeit © Exclusiv Events

Die ehemalige Messehalle 16 steht vor einem Neustart als Ort für Veranstaltungen mit 100 bis über 2.000 Gästen. Denis Eydner begleitet den Prozess federführend. Als Leiter der Eventagentur Exclusiv Events kennt er das Haus in- und auswendig und präsentiert das neue Projekt während der laufenden Umbauarbeiten.

Pantheon im Prozess

Errichtet wurde die Halle anlässlich der Internationalen Baufach-Ausstellung 1913 und war damals als sogenannte Betonhalle ein architektonisches Experiment. Das Gebäude beeindruckt mit seiner monumentalen Bauweise, die an das römische Pantheon erinnert. „Man wollte damals zeigen, was mit Beton alles machbar ist. Die Kuppel mit rund 30 Metern Durchmesser ist schon außergewöhnlich“, sagt Eydner.

Das Bauwerk überstand zwei Kriege mit leichten Blessuren und diente zu DDR-Zeiten als Messehalle, bevor es nach der Wende zunächst verfiel. Später wurde es als Club genutzt und war vielen Leipzigern als „Volkspalast“ bekannt. Beim Rundgang durch den wahrhaft imposanten Kuppelsaal wird schnell klar: Hier trifft Geschichte auf Zukunft.

Das Gebäude ist ein echtes Stück Leipzig und verdient es, wieder mit Leben gefüllt zu werden. Denis Eydner, Leiter Exclusiv Events, plant mit seinem großen Team maßgeschneiderte Events

Wirtschaftliche Größe

Seit 2025 entwickelt die Gastro-Dantz GmbH das Areal nun grundlegend weiter. Ziel ist eine multifunktionale Eventlocation für Kultur, Firmenveranstaltungen und Kongresse. „Wir wollen dieses einzigartige Gebäude so umgestalten, dass es für die unterschiedlichsten Veranstaltungen wirtschaftlich genutzt werden kann“, so Eydner. Besonders die Kombination aus variablem Innenraum und rund 7.500 Quadratmetern Außenfläche macht die H16 attraktiv.

Derzeit wird umfassend saniert, und der erste Bauabschnitt ist bereits abgeschlossen. Mit einem klaren, ansprechenden Design und aktueller Technik erstrahlt der Ostflügel bereits in neuem Glanz. Auch in puncto Energieeffizienz wird viel getan, zum Beispiel Fußbodenheizungen und neue Lüftungssysteme installiert. Für Eydner ist das Projekt mehr als nur ein neuer Standort: „Das Gebäude ist ein echtes Stück Leipzig und verdient es, wieder mit Leben gefüllt zu werden.“ Mit einem klaren Konzept soll genau das gelingen und die H16 erneut zu einem Ort werden, der die Stadt prägt.

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