//
//
  • Essen & Trinken
Restaurant C’est la vie

C’est magnifique!

Das kleine französische Gourmetrestaurant C‘est la vie wurde sowohl 2023 als auch 2024 vom Gastro-Führer „Gault-Millau“ ausgezeichnet.

Das Team
Das Team für feine französische Küche: Küchenchef Ralf, Deborah, Inga, Jungsommelier Toni, Sous-Chef Jan (v.l.n.r.) © Niklas Wehling

Zwei Hauben vom einflussreichen Gault-Millau zu erhalten, gilt in der Welt der Gastronomie als Ritterschlag. Das C’est la vie erhielt für seine hervorragende Küche 2024 erstmals zwei schwarze „Toques“ und konnte diese 2025 behaupten.

Zudem verliehen die Tester dem Restaurant vier schwarze Trauben für die herausragende Weinkarte 2024, die 2025 sogar mit vier roten Trauben ausge-zeichnet wurde. Damit gehört sie zu den besten Weinkarten Deutschlands.

Trotz aller Ehren ruhen sich die Inhaberinnen Deborah Connolly und Inga Connolly-Dahse nicht aus. „Wir versuchen täglich, unserem hohen Selbstanspruch gerecht zu werden“, sagt Inga. Auf die Frage nach der nächsten möglichen Auszeichnung ergänzt Deborah: „Wir kochen nicht für einen Michelin-Stern, sondern für die Zufriedenheit unserer anspruchsvollen Gäste.“

Paradies für Gourmets

Vor zehn Jahren erfüllten sich die Betriebswirtin Deborah und die Linguistin Inga den, wie sie selbst sagen, verrückten Traum vom französischen Restaurant – ohne Gastronomieerfahrung. Zuvor hatten beide mit Erfolg eine Sprachschule gegründet, die bis heute besteht. Häufige Jobs in Paris weckten ihre Leidenschaft für die französische „Cuisine“.

 

Unser Anspruch ist hoch – an die Küche, nicht an unsere Gäste. Deborah Connolly, Inhaberin

Man ist im C’est la vie besonders „vinophil“, wie Sommelière Inga es nennt. 76 verschiedene Rebsorten stehen auf der Weinkarte mit 300 erlesenen Tropfen. Dabei legt Inga Wert auf Jahrgangstiefe; die älteste Flasche ist von 1997.

Zweimal im Jahr reisen Deborah und Inga nach Frankreich, um neue Winzer kennenzulernen und Bestandswinzer zu treffen. Die Gäste wissen das zu schätzen und kommen von weither – sogar Stammgäste aus London reisen an. Im C’est la vie wird Fine Dining geboten – doch Schwellenangst ist fehl am Platz. „Unser Anspruch ist hoch – an die Küche, nicht an unsere Gäste."

"Sie sollen ohne Berührungsängste zu uns kommen und sich einfach nur wohlfühlen“, sagt Deborah. Und Inga ergänzt: „Das ‚Herzlich willkommen‘, mit dem wir jeden Gast begrüßen, meinen wir wirklich ernst.“

C’est la vie
Zentralstraße 7
Mi–Sa 18–22.30 Uhr
www.cest-la-vie.restaurant

« zurück
zur aktuellen Ausgabe