Ein Zebra bäumt sich auf. Echt wirkt es, nur die Werkstattumgebung mit Tischen und Werkzeugen, Zeichnungen und Korpussen passt nicht. Das Präparatorenteam des Naturkundemuseums hat das Steppentier in dieser dynamischen Bewegung festgehalten.
Am Museum hat Louisa Bosse gerade ihre Ausbildung zur Präparatorin absolviert. Ursprünglich wollte sie Meeresbiologie studieren, doch bei einer Tätigkeit im Ozeaneum in Stralsund kam sie mit dem Präparieren in Kontakt. Ein Handwerk, das weit unblutiger ist, als es sich der Laie vorstellt, da nur mit der obersten Hautschicht gearbeitet wird. Und es erfordert Kreativität. „Für mich war immer Kunst und Biologie interessant. Hier kommt beides zusammen“, so Bosse. „Man kann Tiere so abbilden, wie sie in der Natur vorkommen.“



